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Jubiläum

22.08.2019

Böllerschützen ehren eine „Stimmungskanone“

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Die Böllerschützen Adelzhausen gibt es seit 25 Jahren. Das ist Anlass für ein Fest, bei dem es natürlich auch richtig krachen muss

Seit 25 Jahren gibt es die Böllerschützen Adelzhausen. Selbstverständlich wurde das Jubiläum gefeiert.

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Im Dezember 1994 wurden die Böllerschützen in Adelzhausen (im Gau Altomünster) gegründet, nachdem sie bereits im Sommer des gleichen Jahres den bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber in Adelzhausen mit Salutschüssen begrüßt hatten. Das Engagement der Böllerschützen drückt sich unter anderem in bisher weit mehr als 300 Einsätzen aus. Sie reichen von Veranstaltungen im Verein, in der Gemeinde, im Gau Altomünster und auch über den Gau hinaus.

Der Schützenmeister von Salvatorschützen Adelzhausen, Bernhard Braun, bedankte sich in der Jubiläumsfeier vorwiegend bei Schussmeister Thomas Goldstein und seinem Stellvertreter Rudi Pohl. In den vergangenen 25 Jahren ging es immer wieder mal auf und leider auch ab, wie betont wurde. Es gab gute Zeiten, in denen reges Interesse am Böllerschießen herrschte, und auch Zeiten mit geringerem Interesse. Erfreulich sei, dass es besonders in den vergangenen Jahren wieder enorm aufwärts ging und aktuell wieder eine richtig starke Truppe besteht.

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Schussmeister Thomas Goldstein zählte eine Reihe von Höhepunkten aus den vergangenen 25 Jahren auf. Sie waren geprägt von Stabilität. So waren in den 25 Jahren nur drei Schussmeister im Amt: von 1994 bis 2005 Willi Stegmair, von 2005 bis 2013 Josef Hartmann und seither Thomas Goldstein. Die Abteilung zählt aktuell zwölf aktive Schützen. Seit 2014 konnten acht neue Mitglieder gewonnen werden. Das war der Anlass dafür, dass auch ein neues Taferl und ein Böllerwagen angeschafft wurden. Am Ende kam Gausportleiter Harald Reiserer zu Wort. Er durfte das Gründungsmitglied Alfred Reindl mit dem Protektoratszeichen seiner Königlichen Hoheit Franz von Bayern für seinen unermüdlichen Einsatz im Verein auszeichnen. Er war die vergangenen 25 Jahre ohne Unterbrechung aktiv und kommt dadurch auf mehr als 250 Einsätze. Weil der Handböller noch nicht genug Krach mache, hat er viele Jahre als erster Kanonier die Kanone bedient. Er sei weit und breit als wahre „Stimmungskanone“ bekannt und beliebt.

Bei der Feier waren auch die befreundeten Böllerschützen Sittenbach, angeführt von Schussmeister Hubert Trinkl, präsent. Zum Schluss gab es ein gemeinsame Nachtschießen und lautstarken Salut. (pha)

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