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Sielenbach

16.05.2015

Boule auf dem Festplatz

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Nach der Brücke geht’s weiter. Gemeinde erneuert Anlage auf Dorfplatz. Im Winter kann darauf auch Sport getrieben werden

Das große Fest des Burschenvereins ist zu Ende und das Festzelt vom Dorfplatz in Sielenbach schon wieder verschwunden. Nun soll auf dem Platz ein neuer Bouleplatz gebaut werden. Diesen schon lange gehegten Wunsch ging der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch an. Auch bei der Gestaltung fanden die Räte einen gemeinsamen Nenner.

An der Verschönerung des Dorfplatzes arbeiten Bürgermeister Martin Echter und der Gemeinderat schon länger. Nach der Neugestaltung des Bachlaufes entlang der Schwaigstraße und dem Bau der Brücke liebäugelte der Gemeinderat schon länger damit, den in die Jahre gekommenen Bouleplatz zu erneuern. Der bisherige Platz hatte wegen des Festzelts der Burschen sowieso abgebaut werden müssen. Nun soll ein 25 auf 13 Meter großer Platz angelegt werden, der im Winter als Eislaufplatz genutzt werden kann. Damit war der Gemeinderat auch einverstanden. Diskussionen gab es nur um die Art der Einfassung. Neben gar keiner Einfassung, für die sich Vize-Bürgermeister Franz Moser aussprach, stand auch eine Umrandung aus Holz oder Betondielen zur Diskussion. Bis auf Moser und Schneider, der die Betonvariante favorisierte, sprachen sich alle Gemeinderäte für eine Holzeinfassung des Platzes aus.

Der Schützenverein Sielethaler Sielenbach muss seinen in die Jahre gekommenen Schießstand modernisieren. Ein Schießsachverständiger hat die Mängel aufgelistet und das Landratsamt machte die Beseitigung zur Auflage, wenn der Schießbetrieb wieder aufgenommen werden soll. Die Behebung der Mängel werde der Verein „natürlich in Eigenregie“ durchführen, teilten Vorsitzender Thorsten Krammer und sein Stellvertreter Tobias Bichler in einem Schreiben an den Gemeinderat mit. Insgesamt muss der Schützenverein rund 1200 Euro für die Renovierung zahlen. Der Gemeinderat hatte nichts gegen einen Zuschuss. „Wir brauchen aber mal eine grundsätzliche Regelung für solche Fälle“, fand Josef Kreppold. Nachdem der Schützenverein mit seinen 146 Mitgliedern, darunter 15 Schüler unter 18 Jahre, über viele Jahre nicht einmal einen Antrag auf Jugendförderung gestellt hatte, sprach sich Bürgermeister Echter dafür aus, die volle Summe zu zahlen. Dem folgte die Mehrheit des Gemeinderates. Andreas Schneider, der vorgeschlagen hatte, nur die rund 800 Euro Materialkosten zu übernehmen, stimmte zusammen mit Heinz Geiling und Josef Stocker dagegen. (drx)

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