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19.11.2019

Bradl übernimmt Vorsitz des Fördervereins Bairische Sprache

Der neue Vorstand des FBSD-Gesamtvereins: (von links) Heinz Schober, (Stellvertretender Vorsitzender), Siegfried Bradl (Vorsitzender), Marianne Hauser (Schriftführerin) und Johann Schmid (Schatzmeister).
Foto: Georg Baumgartner

Siegfried Bradl hat den Vorsitz des Fördervereins Bairische Sprache und Dialekte (FBSD) übernommen. Seit 2010 war Bradl Stellvertretender Vorsitzender. Der Altomünsterer gehört dem Verein seit 2003 an.

Zum Stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung Heinz Schober aus Bad Reichenhall. Er ist seit 2001 Vereinsmitglied und wurde kurze Zeit danach der Jugendbeirat des Gesamtvereins. Seit neun Jahren ist er Erster Vorsitzender des FBSD-Landschaftsverbands Rupertiwinkel. Am vergangenen Wochenende wurde er für drei Jahre wiedergewählt.

Die neue Schriftführerin Marianne Hauser kommt ebenfalls aus dem FBSD-Landschaftsverband Rupertiwinkel. Sie löst Johann Eichhorn vom FBSD-Landschaftsverband München Stadt und Land ab, der ihre Stellvertretung übernimmt.

Schatzmeister bleibt Johann Schmid. Seine Vertretung übernimmt Helmuth Hopper. Beide kommen vom FBSD-Landschaftsverband München Stadt und Land.

Neu ist außerdem, dass der FBSD-Gesamtvorstand um neun Beiräte aus unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens erweitert wird.

Der bisherige Vorsitzende des Gesamtvereins, Horst Münzinger, hat nach über 14 aktiven Jahren im FBSD, davon zunächst als Delegierter und Pressesprecher, dann als Stellvertretender Vorsitzender und seit 2010 als Gesamtvereinsvorsitzender, bei der Wahl nicht mehr kandidiert.

Unter seiner Leitung wurden die Bereiche Finanzen, Organisation und der Außenauftritt gefestigt und der FBSD in weiten Teilen der Öffentlichkeit als gefragter und kompetenter Partner rund um die bairische Sprache positioniert. Die Vereinsgröße erreichte mit über 3200 Mitgliedern einen neuen Rekord.

Als Buchautor („Auf den Spuren der bairischen Sprache“) und mit Kontakten zu Sprachexperten auch außerhalb Bayerns half Münzinger, den Sympathiewert der Regionalsprachen zu heben. (AN)

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