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Breitband in Affing: Schnelles Internet ist kein Luxus

Kommentar Von Carmen Jung
18.06.2020

Wer auf der Überholspur der Datenautobahn unterwegs sein will, braucht einiges an Schnelligkeit. Affing muss Nachbesserungen ins Auge fassen.

Vor fünf Jahren geplant, dann realisiert und schon heute ist alles überholt? Spontan sagt da jeder: Das kann’s doch nicht sein. Wenn so etwas der öffentlichen Hand passiert, steht ganz schnell der Bund der Steuerzahler auf der Matte. Nicht zu Unrecht. Trotzdem lässt sich keinem ein Vorwurf machen bei einem aktuellen Fall in Affing. Denn es geht um den Internetausbau.

Internet: Affing muss Bedarf erneut auf den Prüfstand stellen

Die Entwicklung in diesem Bereich geht rasend schnell vonstatten. Alle zwei Jahre, so erklärte ein Fachmann im Affinger Gemeinderat, verdoppelt sich der Bandbreitenbedarf. Übertragungsraten von 30 Megabit pro Sekunde wie es sie in weiten Teilen der Gemeinde Affing gibt, waren vor fünf Jahren recht ordentlich. Jetzt muss Affing seinen Internetbedarf erneut auf den Prüfstand stellen. Denn inzwischen braucht’s einiges mehr, wenn einer auf der Überholspur der Datenautobahn unterwegs sein will. Wie essenziell ein gutes Internet ist, hat sich in der Corona-Krise gezeigt. Von heute auf morgen saßen die Menschen im Homeoffice und mussten irgendwie klarkommen.

Bis zu 1000 Mbit in Affig: Plan von 2015 ist noch nicht komplett überholt

Übrigens: Komplett überholt ist der Affinger Internetplan von 2015 nicht. Im Kernort führt Glasfaser bereits bis in die Häuser. So sind Übertragungsraten von 100 bis 1000 Mbit möglich. Das galt damals noch als Luxus. Doch dieses Super-Internet wird bald für alle eine Notwendigkeit sein.

Lesen Sie dazu: Internet: Das schnelle Netz in Affing ist schon wieder überholt

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