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Theater

27.11.2018

Bubenstreiche und ein „Blinder Alarm“

Die Proben laufen: In diesem Jahr bringen die Darsteller des Burschenvereins Grimolzhausen zwei Theaterstücke auf die Bühne.
Bild: Johann Tyroller

Burschenverein Grimolzhausen bringt an Weihnachten zwei Stücke auf die Bühne. Karten gibt es ab 7. Dezember

Gleich zwei Stücke bringt der katholische Burschenverein Grimolzhausen zur Weihnachtszeit auf die Bühne. Gespielt wird „No amoi a Lausbua sei“, eine Komödie in drei Akten von Franz Schaurer. Dazu kommt der Schwank „Blinder Alarm“. Der Einakter stammt von Willi Sonner. Mit diesen beiden Stücken sind sich die Verantwortlichen des Vereins und die beiden Regisseure Richard Meier und Josef Sigl sicher, den Geschmack des Publikums zu treffen. Premiere ist am Sonntag, 23. Dezember. Karten gibt es bereits ab Freitag, 7. Dezember.

Seit Oktober proben die Laienschauspieler. Es ist seit vielen Jahren Tradition, dass zur Weihnachtszeit in Grimolzhausen bayerisches Volkstheater gespielt wird. Wenige Jahre nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges hat der Verein, damals noch unter Führung von Klemens Hörmann und der langjährigen Regie von Bäckermeister Anton Meier, den Brauch des bäuerlichen Laientheaters aus der Vorkriegszeit aufleben lassen. Auch heuer sind wieder sechs Aufführungen geplant, mit Dialogen in „echtem Boarisch“. Unter der Leitung des Vorsitzenden Daniel Zech und Regisseur Richard Meier, der heuer erstmals Verstärkung von Josef Sigl erhält, hat sich der altbewährte Stamm der Theaterspieler zusammengefunden. Ergänzt wird er von einigen vielversprechenden Talenten. 18 Darsteller stehen auf der Bühne – zwölf allein in der Komödie „No amoi a Lausbua sei“ von Franz Schaurer. Darin sehnt sich der in die Jahre gekommene Bauer Simmerl (gespielt von Stefan Zech) in die Zeit der Bubenstreiche zurück. Er hat Spaß daran, wenn es mithilfe einer gefundenen Böllerkanone kracht und er dadurch mit seinem Freund Hans Aigner (Christian Braun) vom ganzen Dorf als Erfinder gefeiert wird.

Hans seinerseits hat eine Rechnung mit dem Bürgermeister und dem Großbauern offen. Den beiden fallen allerlei Streiche ein, die alle in Atem halten. Weitere Personen sind Simmerls Frau Kathl (Stephanie Härtl), Simmerls Neffe Jakob (Tobias Stegmaier), Tante Zenta (Bettina Specht), Bürgermeister Moosrainer (Daniel Zech), der Großbauer (Christian Huis), der Huberbauer (Andreas Stegmeir), Loni, die Tochter vom Huberbauern (Katharina Sigl), Stasi, Magd beim Huberbauern (Theresia Sigl), ein Gendarm (Tobias Wagner) und der Gütler Peter (Thomas Fischer).

Weitere sechs Akteure stehen im Einakter „Blinder Alarm“ von Willi Sonner auf der Bühne. Nach einer durchzechten Nacht kommt der Wirt auf die Idee, eine Entführung vorzutäuschen, um der Moralpredigt seiner Frau zu entkommen. Doch das fliegt bald auf. Die Personen: Alois Bachmaier, Malermeister (Florian Mühlpointner), Lena, seine Frau (Annalena Schleger) Lini, beider Tochter (Verena Schleger), Mari Lechleitner, Dorfratschn (Veronika Sigl), der Wirt Anderl (Peter Brunninger) und Bartl Bolzhofer, dessen Freund (Andreas Brunninger). Als Souffleur agiert Jürgen Helfer. Für Frisur und Maske sorgen Lisa Boche und Andrea Ottillinger aus Pöttmes, ergänzt von Susanne Wiedmann aus Grimolzhausen.

Premiere ist am Sonntag, 23. Dezember, um 13.30 Uhr im Schützenheim in Grimolzhausen. Mit von der Partie sind die Freunde der Grimolzhausener Theatergruppe, die Bewohner der Caritas-Wohnstätten Haus St. Vinzenz aus Oberbernbach (Stadt Aichach) mit ihren Betreuern. Sie gehören seit vielen Jahren zu den Stamm-Ehrengästen bei der Premiere.

Weitere Aufführungen sind am Mittwoch, 26. Dezember (2. Weihnachtsfeiertag), Samstag, 29. Dezember, Sonntag, 30. Dezember, Freitag, 4. Januar 2019, und Samstag, 5. Januar 2019, jeweils abends um 19.30 Uhr im Schützenheim.

Der Kartenvorverkauf läuft ab Freitag, 7. Dezember, im Schützenheim in Grimolzhausen, Telefon 08253/1613, jeden Mittwoch und Freitag von 19 bis 20 Uhr. Auf Anfrage gibt es eventuell Eintrittskarten an der Abendkasse.

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