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Inchenhofen

20.12.2020

Bürgerhaus: Inchenhofen hat Grundstück schon gekauft

Hinter dem alten Inchenhofener Feuerwehrhaus liegt ein Parkplatz. Dieses Grundstück ist für ein Bürger- oder Gemeindehaus vorgesehen.
Bild: Gerlinde Drexler (Archivbild)

Plus Der Parkplatz gegenüber dem Voglbräu ist für ein Bürgerhaus in Inchenhofen vorgesehen. Das sind nicht die einzigen Pläne des neuen Bürgermeisters.

Seit Oktober wird das Abwasser der Gemeinde Inchenhofen in die neue Kläranlage des Zweckverbands Paartal entsorgt. Das ist ein Thema, das Bürgermeister Toni Schoder im aktuellen Leahader Marktboten aufgreift. Da in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise keine Bürgerversammlungen stattfinden, nutzte der neue Gemeindechef den Marktboten für eine Bilanz. Schwerpunkte dabei sind die Themen Bauland und Bürgerhaus.

Es ist ein Projekt, das der Bürgermeister gerne umsetzen möchte: ein Bürgerhaus oder Gemeindehaus. Schoder findet es aus drei Gründen gut für die Gemeinde: "Zum einen gibt es Vereine, die kein eigenes Vereinsgebäude oder einen Versammlungsraum haben, zum anderen haben wir derzeit keinen größeren Raum für offizielle Veranstaltungen der Gemeinde.“ Ein Bürgerhaus könnte drittens auch ein Ort sein, wo Vereine sich untereinander treffen und feiern könnten.

Der richtige Ort für einen solchen Treffpunkt sei das Zentrum der Gemeinde, führt Schoder weiter aus. Nachdem der Gemeinderat schon seine Zustimmung für das momentan als Parkplatz genutzte Grundstück, das hinterhalb des alten Feuerwehrhauses und gegenüber des Landgasthofs Voglbräu liegt, gegeben hat, hat die Gemeinde das Areal inzwischen gekauft. Der Bürgermeister weiter: „Mit weiteren Schritten zum Bürgerhaus müssen wir allerdings noch etwas zurückhaltend sein.“ Aus finanziellen Gründen könne das Projekt noch nicht umgesetzt werden.

Inchenhofen will neue Bauplätze schaffen

Ebenfalls am Herzen liegt Schoder die Schaffung von Bauland. Daran arbeite die Gemeindeverwaltung aktuell. Die rund 30 Bauplätze Richtung Radersdorf hätten sehr schnell einen Eigentümer gefunden, schreibt Schoder. "Die Gemeinde kann im Moment ihren Bürgern keine Bauflächen anbieten.“ Sie sei deshalb auf die Zusammenarbeit mit Grundstückseigentümern angewiesen.

Nach unten korrigiert hat die Gemeinde aufgrund der Pandemie ihren Gewerbesteueransatz für heuer. Sie rechnet mit Einnahmen in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Das sind rund 326.000 Euro weniger als im Vorjahr. Ein Anstieg der Schlüsselzuweisungen um 322.000 Euro gleicht diese Mindereinnahmen jedoch fast aus.

Die alte Kläranlage Inchenhofen wird zurückgebaut

Die Rückzahlung des Darlehens an Bayerngrund zum Neubau der Kläranlage Paartal macht einen großen Teil der Ausgaben im Vermögenshaushalt aus. Rund 750.000 Euro sind zum Rückbau der alten Kläranlage in Leahad eingeplant. Das Rechengebäude ist bereits zurückgebaut und neue Pumpen sind eingebaut, die das Abwasser nach Paar befördern. Der Fällmittelbehälter und die beiden Vorklärbecken werden zu einem späteren Zeitpunkt zurückgebaut werden. Sofern es die Regelungen zum Infektionsschutz erlauben, ist die Eröffnungsfeier für die neue Kläranlage im kommenden Frühjahr geplant.

Bei einem ersten Treffen zwischen Gemeinderätin und Naturschutzbeauftragter Maria Posch und interessierten Bürgern wurden Ideen gesammelt. Als erstes konkretes Vorhaben entstand am Ortseingang von Sainbach ein Blühstreifen.

Pläne schmiedet auch die neue Seniorenbeauftragte Andrea Schmidberger. Den neuen Kleinbus des Schulverbands Hollenbach-Inchenhofen möchte die Gemeinderätin zusätzlich als Bürgerbus einsetzen, um für Senioren eine wöchentliche Fahrgelegenheit nach Aichach anzubieten. Außerdem soll in naher Zukunft der Zugang zum Rathaus barrierefrei werden.

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