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Kühbach

28.08.2019

Bürgermeisterwahl: Stefan Schneider hat noch keinen Gegenkandidaten

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Wer sitzt nach der Kommunalwahl 2020 auf dem Chefsessel im Kühbacher Rathaus?
Bild: Johann Eibl/Symbolfoto

Plus Der amtierende Kühbacher Bürgermeister Johann Lotterschmid gibt nach 24 Jahren sein Amt ab. Warum für seine Nachfolge noch alles offen ist.

Einen Kandidaten für das Bürgermeisteramt gibt es in der Gemeinde Kühbach schon. Stefan Schneider warf seinen Hut Ende Juni in den Ring. Ob es einen weiteren Kandidaten geben wird, ist noch offen. Wie berichtet, tritt Johann Lotterschmid nach 24 Jahren auf dem Rathaussessel aus Altersgründen nicht mehr an. Die Nominierungsversammlungen in Kühbach und in den Ortsteilen Haslangkreit und Unterbernbach werden voraussichtlich Ende November oder Anfang Dezember stattfinden.

Für Schneider war die Bekanntgabe seiner Kandidatur ein erster Schritt, „den ich demütig angehe“. Der Vorsitzende des TSV Kühbach sieht es realistisch. Es könne sein, dass bei der Nominierungsversammlung noch ein weiterer Kandidat aufstehe. „Dann stimmt die Versammlung darüber ab, wer als Bürgermeister kandidiert.“

Der Kühbacher Sportpark ist sozusagen Stefan Schneiders zweites Zuhause. Der Vorsitzende des TSV Kühbach will nun als Bürgermeister kandidieren und Nachfolger von Hans Lotterschmid werden.
Bild: Carmen Jung

Kommunalwahl: So ist die Situation in Kühbach

Der nächste Schritt, den die Kühbacher aktuell angehen werden, ist den einen oder anderen Kandidaten für den Gemeinderat anzusprechen. Innerhalb des Gemeinderates seien bisher noch keine Gespräche geführt worden, wer wieder kandidieren werde, sagt Schneider. „Das sind die Dinge, die demnächst anstehen.“ Ein Kühbacher, der sich grundsätzlich vorstellen kann, wieder zu kandidieren, ist Manfred Felber. Nach sechs Jahren im Gemeinderat sagt er: „Man sammelt seine Erfahrungen. Im Großen und Ganzen war es positiv.“

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Nach einer erneuten Kandidatur für den Gemeinderat gefragt, antwortet Gerhard Stegmayer von der Bürgervereinigung Unterbernbach: „Tendenz eher ja, aber es ist noch nicht entschieden.“ Bei den Vorbereitungen zur Kommunalwahl stehen die Unterbernbacher noch ganz am Anfang. „Wir wissen noch gar nicht, wer sich von den Amtierenden wieder aufstellen lassen wird“, sagt Stegmayer. Das wird demnächst bei einem Gespräch der Gemeinderäte aus dem Ortsteil besprochen. Auch ein Termin für die Nominierungsversammlung muss noch ausgemacht werden. Stegmayer ist zuversichtlich: „Ich bin guter Dinge, dass etwas Vernünftiges herauskommt.“

Bürgermeisterwahl in Kühbach: Wer tritt gegen Schneider an?

Die ersten Schritte, um Kandidaten zur Kommunalwahl zu finden, haben die Gemeinderäte in Haslangkreit bereits unternommen. Franz Lechner von den Freien Wählern Haslangkreit sagt: „Wir haben viele jüngere Mitglieder schon angesprochen.“ Und einige hätten auch zugesagt, sich bei der Nominierungsversammlung aufstellen zu lassen. Lechner findet: „Es schadet nicht, wenn der Gemeinderat aufgefrischt wird.“ Das Ziel der Freien Wähler sei es, bei der Kommunalwahl möglichst viele Stimmen zu bekommen. „Dann bekommen wir vielleicht vier Gemeinderäte in das Gremium.“ Bisher ist Haslangkreit durch Lechner, Andreas Arzberger und Michael Neumeyer vertreten.

Für Lechner ist es die erste Periode im Gemeinderat. Beim ersten Anlauf hätten ihm 20 Stimmen gefehlt, erinnert er sich. Im zweiten Anlauf klappte es dann. In der Zwischenzeit hatte er sich zum Werkstattleiter weitergebildet und in dieser Position viel Kontakt zu den Bürgern der Gemeinde. Seine Erfahrung: „Wenn man unbekannt ist, ist es schwierig, in den Gemeinderat zu kommen.“ Lechner möchte erneut als Gemeinderat kandidieren. Damit die Bürgermeisterwahl spannend wird, würde er sich noch einen Gegenkandidaten für Schneider wünschen.

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