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19.11.2019

Bund der Vertriebenen ehrt Christian Knauer

Ehrung für Aichach-Friedbergs Altlandrat: BdV-Präsident Bernd Fabritius (links) zeichnete Landesvorsitzenden Christian Knauer aus. Foto: Marb/BdV

Bei der 60-Jahrfeier des Bundes der Vertriebenen (BdV) wurde Aichach-Friedbergs Altlandrat Christian Knauer geehrt. Er erhielt laut einer Mitteilung die Wenzel-Jaksch-Medaille für seine „hervorragenden Verdienste um die Zusammenarbeit der europäischen Völker im Geiste von Freiheit und im Geiste von Recht auf die Verwirklichung der in der Charta der deutschen Heimatvertriebenen niedergelegten Grundsätze“.

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Im Beisein von Ministerpräsident Markus Söder, Sozialministerin Kerstin Schreyer und Bundesinnenstaatssekretär Stephan Mayer überreichte BdV-Präsident Bernd Fabritius dem bayerischen BdV-Landesvorsitzenden Knauer die Auszeichnung. Die Wenzel-Jaksch-Medaille ist benannt nach einem sudetendeutschen Sozialdemokraten und ist die höchste Auszeichnung für BdV-Funktionsträger. Sie wird laut Mitteilung nur äußerst selten verliehen.

Vor etwa 280 Gästen würdigte Fabritius im Max-Joseph-Saal der Münchener Residenz Knauers nunmehr 30-jähriges Engagement um die Belange der Heimatvertriebenen und Aussiedler. Dass er „als Brückenbauer“ mit dazu beigetragen habe, die Beziehungen zu den Ländern Ost- und Südosteuropas zu entkrampfen, unterstrich auch die Anwesenheit der Generalkonsule von Polen, Rumänien, Tschechien und Ungarn. Die „parteipolitische und gesellschaftliche Öffnung des BdV“ sei wesentlich auf den früheren CSU-Politiker zurückzuführen.

Seit dem Jahr 1999 ist Knauer dessen Landesvorsitzender, zuvor war er zehn Jahre BdV-Bezirksvorsitzender in Schwaben. 2006 wurde Knauer zum BdV-Vizepräsidenten gewählt. Der Geehrte ist zudem stellvertretender Programmausschuss-Vorsitzender des Bayerischen Rundfunks sowie Mitglied im Stiftungsrat der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, des Kunstforums Ostdeutsche Galerie Regensburg und im Kuratorium der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen. (AN)

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