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Musik

18.05.2018

Celine Kusik zieht Wildcard

Die 14-Jährige Aichacherin Celine Kusik darf nun beim Regionalfinale in Königsbrunn singen.
Bild: Christine Dieser-Kusik

Die 14-Jährige aus Aichach überzeugt beim Stadtfinale in Königsbrunn die Jury und ist eine Runde weiter. Wie sie den Bandwettbewerb erlebt hat.

Celine Kusik klopft das Herz bis zum Hals, als sie auf der Bühne in Königsbrunn steht. Alle Augen des Publikums sind auf die 14-Jährige gerichtet, während sie jeden Moment als erste von fünf Teilnehmern ihre selbst komponierten Songs zu singen beginnt. Wenig später herrscht Ernüchterung bei der jungen Aichacherin – diese währt allerdings nur kurz.

Eigentlich hatte es für Kusik beim Stadtfinale des SPH-Bandwettbewerb nicht für die nächste Runde gereicht. Denn bei der Abstimmung des Publikums und der Jury landete Celine Kusik alias Celine Starlight mit 15,43 Prozent der Gesamtstimmen lediglich auf Rang fünf, die Konkurrenz war schlicht zu stark.

Jury ist überzeugt

Wie gesagt: eigentlich. Denn die junge Aichacherin beeindruckte die Jury derart, dass ihr das Gremium das Weiterkommen via Wildcard zusicherte. Kusik ist ein Stein vom Herzen gefallen: „Ich war unglaublich aufgeregt. Dann hat die Jury gesagt, ich habe mich im Vergleich zur Vorrunde so sehr verbessert, dass ich trotzdem eine Runde weiter darf. Nur soll ich mich beim Regionalfinale noch mehr anstrengen.“

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Eine weitere Forderung der Jury waren mehr Songs. Denn Kusik präsentierte lediglich drei Pop-Balladen, während die anderen Teilnehmer mit deutlich mehr Titeln punkten konnten. Auch das Genre unterschied sich teils deutlich. Während Kusik vor allem auf eher sanfte Klänge setzt, geht es bei den Punk-Rock-, Rock- und Pop-Bands mehr oder weniger rau zu. Auf den ersten Platz wurde Lärmliebe (23,9 Prozent) gewählt, gefolgt von Invictus (22,8), Hot in the Box (19,8) und Blöff the Monkey (18).

Bis zum Regionalfinale am 15. September, das ebenfalls in Königsbrunn stattfinden wird, will Kusik deshalb mindestens einen neuen Song komponieren. Dass die 14-Jährige wohl erneut als einzige Solokünstlerin gegen überwiegend mehrköpfige Bands antritt, stört sie nicht. Denn das Konkurrenzdenken stand bei dem Bandwettbewerb ganz weit hinten an, wie Kusik erklärt: „Es hat sehr viel Spaß gemacht und mir viel besser gefallen, als bei der Vorrunde. Das Publikum war super und im Bandraum haben die anderen mich sehr unterstützt und mir Mut gemacht.“

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