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Advent

24.12.2019

Christbaumkugeln blasen und dann eine „heiße Oma“

Die „Kerle-Mädels“ mixten unter anderem die „heiße Oma“, der Renner unter den Heißgetränken. Fotos: Katharina Wachinger
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Die „Kerle-Mädels“ mixten unter anderem die „heiße Oma“, der Renner unter den Heißgetränken. Fotos: Katharina Wachinger

Der Weihnachtsmarkt der Familie Eberle lockt viele nach Obergriesbach. Der Erlös geht an den Bunten Kreis

Ein kleiner Weihnachtsmarkt ganz groß, das ist der Weihnachtsmarkt bei Familie Eberle in Obergriesbach. Klein, was die Fläche betrifft, groß hingegen die Spenden, die jedes Jahr für einen sozialen Zweck eingehen. Der Erlös geht wieder an den „Bunten Kreis“. Zum 20. Mal engagieren sich die Familie Eberle und Freunde mit dem weihnachtlichen Event für einen sozialen Zweck. Die vielen Spender können sicher sein, dass jeder Cent beim Bunten Kreis ankommt und dort sinnvoll eingesetzt wird.

Gleich am Eingang hatte sich Glasbläser Hubert mit seinem Gefährt platziert. Der Andrang war groß. Durften doch die Kinder ihre eigene Christbaumkugel blasen und mit nach Hause nehmen. Rund 70 Glaskugeln gingen weg. Auch Landrat Klaus Metzger versuchte sich in der Kunst des Glasblasens. Geduldig stellte er sich in der Reihe an und beteiligte sich mit einer Spende an der Aktion. Auch Altlandrat Christian Knauer und Baron Marian von Gravenreuth trugen mit einer Spende zum Erfolg bei.

Ab 16 Uhr kamen die ersten Besucher. Bis zum Abend füllte sich der Platz zwischen den Ständen. In der familiären Atmosphäre konnte man an jeder Ecke Freunde und Bekannte treffen. Auch Pfarrer Karl Heinz Reitberger gesellte sich zu den Gästen. Die Besucher erwartete ein Angebot von Flammkuchen, Grillwürstl, Schupfnudeln, Steckerlfisch und Crêpes. Und im warmen Stadel war ein reichhaltiges Kuchenbüfett aufgebaut. Die „Kerle-Mädels“ mixten die „heiße Oma“, der Renner unter den Heißgetränken. Die Familie Eberle kann sich auf die vielen Helfer aus der Nachbarschaft und aus dem Freundeskreis verlassen. Viele sind schon jahrelang dabei, aber es stoßen immer wieder junge Leute dazu.

Christbaumkugeln blasen und dann eine „heiße Oma“

Inzwischen war auch Astrid Grotz, die 23 Jahre ehrenamtlich beim Bunten Kreis tätig war und jetzt stellvertretende Vorstandsvorsitzende ist, eingetroffen. Seit über 25 Jahren betreut der Bunte Kreis Familien mit chronisch, krebs- und schwerstkranken Kindern in der Region. Sie zeigte sich im Gespräch mit Inge Eberle beeindruckt von der Aktion und genoss die heimelige Atmosphäre. Aus ihrer langjährigen Erfahrung wusste sie: „Es sind oft Leute, die aus ihrer eigenen Betroffenheit etwas auf die Beine stellen und damit den Förderverein unterstützen.“ Ein Teil im Spendentopf kommt über den Verkauf von 1200 Losen zusammen. Nicht alle waren ein Treffer, aber doch sehr viele.

Inge Eberle wird den Spendenscheck im Januar zusammen mit Helfern übergeben. Bis dahin steigt die Spendensumme noch etwas an, weiß sie aus Erfahrung. Bei einer Führung durch das Therapiezentrum „Ziegelhof“ in Stadtbergen kann sich die Gruppe aus Obergriesbach dann ein Bild davon machen, wo und wie ihre Spenden eingesetzt werden.

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