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Aichach

24.03.2020

Corona-Krise: Einzelkämpfer sind von gestern

Corona-Patienten werden im Landkreis vorläufig ausschließlich in der Aichacher Klinik behandelt. Denn der Hygieneaufwand, der für den Infektionsschutz betrieben werden muss, ist enorm. Derzeit gibt es in Aichach sieben Corona-Patienten.
Bild: Alexander Kaya (Symbol)

Bislang hat der Landkreis häufig allein gekämpft, um die Corona-Krise zu bewältigen. Jetzt gibt es eine schwäbische Strategie. Warum das eine gute Entscheidung ist.

Der Landkreis muss vor Ort alles dafür tun, dass die Corona-Krise irgendwie bewältigt werden kann. Wenn Landrat und Gesundheitsamtsleiter in den vergangenen Wochen in steter Regelmäßigkeit über die neuesten Maßnahmen und Schritte informierten, drängte sich häufig der Eindruck auf: Sie müssen die Aufgabe weitgehend alleine bewältigen. Denn Rezepte für eine solche, nie gekannte Situation gibt es natürlich nicht.

Die Corona-Krise ist alleine nicht zu bewältigen

Da ist es eine gute Nachricht, dass sich die schwäbischen Landkreise und kreisfreien Städte zusammentun. Die Kapazitäten von Klinikbetten werden auf Bezirksebene gebündelt und verteilt. Es ist die richtige Entscheidung, eine zentrale Anlaufstelle unter dem Dach der Integrierten Leitstelle in Augsburg einzurichten. Schon längst hat sich gezeigt: Eine Krise derartigen Ausmaßes ist alleine nicht beherrschbar. Noch dazu werden weitaus mehr personelle und strukturelle Ressourcen benötigt, wenn jeder als Einzelkämpfer unterwegs ist.

In der Schublade liegt bereits ein Plan für die nächste Eskalationsstufe: eine Notfallklinik in der Augsburger Messe. Jeder hofft, dass dieser Plan nicht gebraucht wird. Aber es ist gut zu wissen, dass es ihn gibt.

Lesen Sie dazu den Artikel Corona: Landkreis richtet eine Teststation in Aichach ein

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