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Kommentar

11.07.2020

Corona: Lebenshilfe-Bewohner sind nicht gefährlicher

Anwohner dieses Reihenmittelhauses in der Ecknacher Fichtenstraße möchten nicht, dass die Lebenshilfe hier etwaige Covid-19-Patienten unterbringt.
Bild: Erich Echter

Plus In einem Ecknacher Reihenhaus will die Lebenshilfe Bewohner im Corona-Fall isolieren. Der Protest von Nachbarn zeigt, wie sehr Corona die Menschen verunsichert.

Corona verunsichert die Menschen. Wie sehr, zeigt das Beispiel der Fichtenstraße in Ecknach. Nachbarn dort sind alarmiert, weil die Lebenshilfe ein Reihenhaus zur Isolierung von Betreuten nutzen will, sollte das nötig sein.

Die Ängste vor Corona sind verständlich

Grundsätzlich ist es nur allzu verständlich, wenn sich Menschen Sorgen machen, die aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe zählen. Niemand will krank werden, niemand will in Quarantäne und dann möglicherweise wieder wochenlang seine Enkel nicht sehen können.

So wird die Lebenshilfe ihrer Verantwortung gerecht

Doch es liegt in der Natur dieser Pandemie: Es gibt keine Sicherheit. Lebenshilfe-Schützlinge sind als Nachbarn jedoch gewiss nicht gefährlicher als andere Menschen. Die Vereinigung für Menschen mit Behinderung wird ihrer Verantwortung schon gerecht: Denn sie sorgt dafür, dass sich das Virus, sollte es in einer ihrer Wohneinrichtungen auftauchen, nicht weiter verbreitet, indem sie die Betroffenen isoliert.

Hier geht's zum Artikel Corona: Anwohner protestieren gegen Lebenshilfe

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