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Aichach-Friedberg

02.12.2020

Corona im Kreis Aichach-Friedberg: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt derzeit im Landkreis Aichach-Friedberg.
Bild: Britta Pedersen, dpa (Symbolfoto)

Corona-Update für das Wittelsbacher Land: Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt, ebenso die Zahl der Patienten im Krankenhaus. An Schulen gibt es aber weitere Fälle.

Auch mal gute Nachrichten in Corona-Zeiten: Die Zahl der Covid-19-Patienten im Aichacher Krankenhaus sinkt leicht. Am Dienstag waren es 24, am Mittwoch 21 Menschen. Sechs Patienten liegen auf der Intensivstation, fünf von ihnen werden beatmet. Trotzdem bleibt die Zahl der Corona-Fälle hoch. In den vergangenen sieben Tagen sind laut Landratsamt 244 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, davon 51 in Aichach, 62 in Friedberg, 23 in Mering und 30 in Kissing. Seit März wurden im Wittelsbacher Land insgesamt 2084 Menschen positiv getestet.

Corona-Fälle an verschiedenen Schulen im Landkreis Aichach-Friedberg

632 Menschen im Kreis Aichach-Friedberg befinden sich aktuell vorsorglich in Quarantäne. Am Gymnasium Friedberg wurde ein Schüler positiv getestet, 35 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Auch in einer Asylunterkunft in Friedberg gibt es einen neuen Corona-Fall. Dort wurde ein Bewohner positiv getestet, fünf Kontaktpersonen sind in Quarantäne. In den Realschulen in Mering und Aichach war bereits am Dienstag jeweils ein Schüler positiv getestet worden. Die Ermittlungen des Gesundheitsamtes ergaben, dass in Mering 21 und in Aichach 31 Kontaktpersonen zu Hause bleiben müssen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis sinkt am Mittwoch laut Robert-Koch-Institut auf 151,5. Am Dienstag lag sie bei 164,9. Seit Dienstag gelten in Bayern neue Corona-Regeln. Das hat auch Auswirkungen auf den Sieben-Tage-Inzidenzwert. Der aktuellen Verordnung zufolge sind künftig nicht mehr die Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) maßgeblich, sondern die des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Bei einem Inzidenzwert über 200 greifen künftig härtere Corona-Maßnahmen

Die neuen Regelungen sehen vor, dass ab einem Inzidenzwert von 200 ab dem darauffolgenden Tag verschärfte Maßnahmen greifen. Nach Auskunft des Landratsamts muss an allen Schulen ab der achten Jahrgangsstufe im Unterricht zwischen allen Schülern und Lehrkräften ein Mindestabstand von eineinhalb Metern durchgehend eingehalten werden.

"Ist dies im Klassenzimmer nicht möglich, wird dies in aller Regel zum Wechselunterricht mit geteilten Lerngruppen führen", so das Landratsamt. Ausnahmen bilden demnach Abschlussklassen und Schulen zur sonderpädagogischen Förderung.

Übersteigt der Inzidenzwert die 200er-Marke, ist der Unterricht an Musikschulen und Fahrschulen in Präsenzform untersagt. Der Konsum von Alkohol auf zentralen Begegnungsflächen in Innenstädten oder sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel wäre ganztägig untersagt. Tritt dieser Fall ein, legt das Landratsamt diese Plätze in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden fest.

Zusätzlich wären alle Märkte untersagt - außer Wochenmärkten für Lebensmittel. Bei einem Inzidenzwert von über 300 wären weitergehende Anordnungen zu treffen. Dazu zählen unter anderem Ausgangsbeschränkungen.

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