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Dachau
11.10.2021

Nach rechtsextremistischen Schmierereien: Tatverdächtige ermittelt

Ermittlungserfolg nach rechtsextrimistischen Schmierereien im Landkreis Dachau: Die Polizei ermittelt eine Tatverdächtige.
Foto: David Inderlied, dpa (Symbolbild)

Ende September hatten Unbekannte ein Hakenkreuz an eine KZ-Gedenkstätte aufgesprüht. Nun ist klar, wer dafür und weitere Graffiti im Landkreis Dachau verantwortlich ist.

Zwischen dem 3. und 30. September sind im Landkreis Dachau an mehreren Stellen Graffiti mit rechtsextremistischen Symbolen festgestellt worden. Unter anderem wurde auch der zur KZ-Gedenkstätte Dachau gehörende, ehemalige Schießplatz in Hebertshausen beschmiert. Nun hat die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck eine Tatverdächtige ermitteln können.

Nachdem am 30. September rechtsextremistische Zeichen in einem Fahrradparkhaus am S-Bahnhof in Dachau festgestellt wurden, kamen die Beamten einer 24 Jahre alten Dachauerin auf die Spur. Eine Anfang Oktober durchgeführte Wohnungsdurchsuchung führte zu weiterem Beweismaterial. Das teilt die Polizei mit.

Das Motiv der jungen Frau aus Dachau ist noch unklar

Die junge Frau steht in Verdacht, in sechs Fällen rechtsextremistische Schmierereien in Dachau, Hebertshausen und Karlsfeld aufgesprüht zu haben. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf rund 4000 Euro geschätzt. In ihrer Vernehmung räumte die 24-Jährige die Taten teilweise ein. Das genaue Motiv ist jedoch bislang unklar.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde sie wieder entlassen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck, insbesondere die Auswertung des aufgefundenen Beweismaterials sowie die Vernehmungen weiterer Zeugen, dauern an. (AZ)

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