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Finanzausschuss

16.04.2015

Damit die Städtefreundschaften lebendig bleiben

Aichach bezuschusst wieder Fahrten nach Brixlegg, Schifferstadt und Gödöllö

Schulklassen oder Vereine, die in Aichacher Partnerstädte reisen, können wieder auf Unterstützung bei den Fahrtkosten hoffen. Die Stadt will wieder die Fahrtkosten bezuschussen. Das beschloss der Finanzausschuss des Aichacher Stadtrats einstimmig.

Für Fahrten von Vereinen oder Schulklassen in die Aichacher Partnerstädte Brixlegg in Österreich, Schifferstadt und Gödöllö gibt es künftig wieder einen Fahrtkostenzuschuss. Voraussetzungen sind mindestens 30 Teilnehmer und Kontakt mit dortigen Vereinen oder Schulen.

Einen solchen Zuschuss hatte es schon einmal gegeben. Er war aber 2002 von der Strukturkommission wegen der damals angespannten Finanzlage gestrichen worden. Weil immer wieder Anfragen von Vereinen die Stadt erreichen, die in die Partnerstädte reisen, um die Freundschaft zu pflegen, schlug Igel nun vor, den Zuschuss wieder einzuführen.

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Bürgermeister Klaus Habermann plädierte dafür. Die Städtefreundschaften lebten ja vor allem durch die Vereine. „Das sollten wir fördern“, so Habermann. Weil man keine Privatreisen bezuschussen will, regte Lothar Bahn (FWG) an, darauf zu achten, dass es mindestens einen Programmpunkt gibt, der der Städtepartnerschaft gewidmet ist.

Der Zuschuss hängt von der Entfernung ab

Wegen der unterschiedlichen Entfernungen wird der Zuschuss gestaffelt. Für Fahrten nach Brixlegg (200 Kilometer) beträgt der maximale Zuschuss 300 Euro, nach Schifferstadt (300 Kilometer) 400 Euro und nach Gödöllö (800 Kilometer) 500 Euro.

Zuschuss für DAV Einstimmig abgelehnt hat der Ausschuss einen Zuschussantrag der Aichacher Sektion des Deutschen Alpenvereins (DAV). Dieser schafft für seine Boulderanlage für rund 13700 Euro neue Bodenmatten an und hat die Stadt um einen Zuschuss gebeten. Einige Zeit wurde diskutiert, ob es nicht doch eine Möglichkeit für einen Zuschuss geben könnte. Nach den Sportförderrichtlinien sah der Ausschuss jedoch keine Möglichkeit. Sportreferent Raymund Aigner bedauerte das. Aus Gründen der Gleichbehandlung sprach aber auch er sich dafür aus, den Antrag abzulehnen. Kämmerer Wilhelm Rottenkolber hatte zuvor darauf hingewiesen, dass ähnliche Anträge abgelehnt worden sind, zum Beispiel für neue Matten für die Ringer. Den Bau der Boulderanlage hatte die Stadt nach den Jugendförderrichtlinien mit 10000 Euro bezuschusst. (bac)

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