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Neujahrsempfang I

08.01.2019

Dankbar und engagiert ins neue Jahr

Petersdorfs Bürgermeister Dietrich Binder stieß mit Gemeinderäten, Kirchenvertretern, Vereinsvorständen, Engagierten und weiteren geladenen Gästen auf das Jahr 2019 an, in dem in der Gemeinde mindestens ebenso viel passieren wird wie im vergangenen Jahr.
Bild: Stefanie Brand

Petersdorfs Bürgermeister Dietrich Binder verabschiedet gemeinsam mit Gemeinderäten, Vereinsvorständen, Engagierten und weiteren geladenen Gäste das alte Jahr – mit einer langen Aufgabenliste fürs Neue

Gemeinsam mit zahlreichen geladenen Gästen, Gemeinderäten, Vereinsakteuren und Engagierten in der Gemeinde verabschiedete Petersdorfs Bürgermeister Dietrich Binder am Sonntag das vergangene Jahr und begrüßte das Jahr 2019. Zwischen den „Türschwellen“, wie er diese Zeit bezeichnete, ist dem Rathauschef vor allem eines wichtig: Dankbarkeit. Binder ermunterte zur Dankbarkeit mit Blick auf das vergangene Jahr, „das uns vor Chaos, Unfällen, Schicksalsschlägen, großen Streitereien und vor großen Zerreißproben bewahrt hat“, und wagte einen optimistischen Schritt ins neue Jahr.

Dass 2019 nicht weniger ereignisreich sein wird als das vergangene Jahr, wurde den Zuhörern bald klar. Das vergangene Jahr war laut Binder geprägt von einem Topthema: der Wasserversorgung. Der Neubau der Ringleitung, die Bohrung des zweiten Alsmooser Brunnens, der Austausch von Ober- und Unterflurhydranten, die Erneuerung der Abwassertechnik und die Anpassung des Regenüberlaufbeckens in Schönleiten waren dabei nur die größten Punkte. Auch Bachräumungen, Feldwegsanierungen, Sanierungsarbeiten an den Ortsdurchfahrten und die Schaffung von Ausgleichsflächen wurden durchgeführt. Anschaffungen für die Feuerwehren, die Rekultivierung der Bauschuttdeponie, Pflanzaktionen, Ortsverschönerungsmaßnahmen sowie das Großprojekt des Gemeindeentwicklungskonzepts durften ebenso wenig vernachlässigt werden. Auch Bauplätze wurden geschaffen.

An die Neubürger im Ort, die auch Binders Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt waren, richtete der Rathauschef persönliche Worte: Er hieß jene willkommen, die in Petersdorf das gefunden hätten, was sie sich wünschten, sei es ein Bauplatz, die Nähe zum Arbeitsplatz, einen Ort, an dem Beruf und Familie vereinbar sind oder idyllische Ruhe. Er lud sie ein, als Mitgestalter der Gemeinde aktiv zu werden – in der Gemeinde, in Vereinen oder der Kirchengemeinschaft. Binder: „Ich versichere euch, dass ihr überall auf offene Türen stoßt und aufgenommen werdet, wenn ihr am gesellschaftlichen Leben in unserer Gemeinde teilnehmen wollt.“

Auch an die Akteure im Ort richtete er persönliche Worte. Vereinsvorstände, Kirchenpfleger, Verantwortliche in Kindergärten und Schulen dienten als „Motor dieser funktionierenden Gemeinde“, erklärte der Bürgermeister. Mit größter Anerkennung dankte er jenen, die Menschen zusammenführen, Verantwortung übernehmen und als Vorbilder fungieren.

Auch bereitete Binder die Petersdorfer Bürger auf das neue Jahr vor, das kein Langweiliges zu werden verspricht. Die Wasserversorgung wird die Gemeinde auch weiterhin beschäftigen. Ein größerer Hochbehälter in Hohenried muss gebaut werden. Die Umsetzung visiert Binder für 2020 an. Der Brunnen in Hohenried muss vom Netz gehen und sollte – so der Wunsch des Rathauschefs – idealerweise für die Sportanlage nutzbar gemacht werden. Die Sanierung der Grundschule steht an, ebenso Umgestaltungsmaßnahmen an den Friedhöfen, die Fertigstellung des Gemeindeentwicklungskonzepts und damit auch die Entscheidung darüber, welche Aktionen umgesetzt werden können. Ein neues Baugebiet soll Wohnraum schaffen, für die Platzprobleme im Kindergarten müssen Lösungen erarbeitet werden. Mit Beifall quittierten die Gäste die Ausführungen des Rathauschefs. Anschließend stattete Kaplan Jibi die Zuhörer für das neue Jahr mit zwei Aufgaben aus: mit der Besinnung zu Gott und darauf, dass die unbezahlbaren Geschenke auch als solche anerkannt werden sollten, sowie der Besinnung auf andere Menschen – trotz der starken Individualisierung jedes Einzelnen und technischer Gerätschaften, die für Ablenkung sorgten. Der Seelsorger warb dafür, die Beziehung zu den Menschen nicht zu verlieren. Diese Aufgabe setzen die Gäste des Neujahrsempfangs direkt im Anschluss an die Ansprachen um: Sie aßen, tranken, sprachen und lachten miteinander.

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