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Ausblick

22.01.2020

Das Führungsteam soll größer werden

Der SC Griesbeckerzell sucht einen neuen Schatzmeister und will die Vereinsspitze umstrukturieren

Obwohl keine Neuwahlen auf der Tagesordnung standen, ging es bei der Generalversammlung des SC Griesbeckerzell dennoch um die zukünftige Führungsmannschaft des Vereins. Zudem wartete der 550 Mitglieder starke Verein mit einer viel beachteten Jugendquote auf.

Knapp 60 Besucher begrüßte Vorsitzender Wolfgang Kopp im Vereinsheim. Ihm war es ein besonderes Anliegen, sich bei den vielen Helfern und Gönnern des Vereins zu bedanken. Namentlich erwähnte er Sophie und Günter Fischer für die Arbeit im Sportheim und die Organisation des Schanzer Fußballcamps, Traudi und Georg Lechner sowie Sandra Gastl und Klaus Ziegler für ihr Wirken im Förderverein.

Sportreferent Raymund Aigner gab einen sensationellen Wert bekannt. So hat der SC Griesbeckerzell einen Jugendlichen-Anteil von 48,16 Prozent. Das werde von keinem weiteren Verein erreicht. Der Sportreferent lud die Besucher zum Ball des Sports mit Sportlerehrungen am 15. Februar und zum Hallenfußballturnier der E- und F-Jugend am 16. Februar ein.

Schatzmeister Stefan Huber berichtete von Einnahmen im unteren sechsstelligen Bereich und Ausgaben in selber Höhe. Trotz enormer Ausgaben, etwa für die Aufrüstung der vier Spielfelder und die Innenrenovierung des Sportheims, erzielte der Klub einen Überschuss. Er komme auch aus Umsatzsteigerungen im Vereinsheim und bei Veranstaltungen und einem höheren Beitrag des Fördervereins. Huber dankte unter anderem den Platzkassieren Walter Hussak, Georg Bucher und Thomas Gamperl und den Bedienungen.

Danach erklärte er seinen endgültigen Rücktritt. Er bedauerte, dass trotz großer Bemühungen über ein Jahr lang kein Nachfolger für ihn gefunden werden konnte. Bis zum 31. März führt er die Kasse noch, danach will er diese an den Vorstand abgeben. Vorsitzender Kopp sieht wenig Chancen, bis dahin Ersatz zu finden. Er begrüßt aber Bestrebungen, die Führungsmannschaft künftig breiter aufzustellen.

Das Modell sieht nicht mehr die ersten drei Vorsitzenden und darunter die Abteilungen, sondern den Ersten Vorsitzenden und darunter ein Team aus den Vorsitzenden Spielbetrieb, Anlagen, Wirtschaftsbetrieb, Finanzen, Jugend und Schriftführer/Presse vor. Für dieses Modell hätten schon mehrere Mitglieder verbindlich zugesagt, mitzuarbeiten. Kopp will dann nicht mehr dabei sein. Da die Neuregelung aber eine Satzungsänderung und Vorbereitungszeit braucht, wurde Kopp gebeten, noch bis zum nächsten Wahltermin im Januar 2021 weiterzumachen. Vorab müsse allerdings ein Team für die Finanzen gefunden werden. Schriftführerin Martina Mahl blickte auf das vergangene Jahr zurück, aber auch voraus. Trotz geringerer Sammelmengen will der Verein wieder Papier in Griesbeckerzell und Hiesling sammeln. Ob das auch 2021 so sein wird, ist noch offen. Als Höhepunkt erwähnte sie das Fußballcamp mit der Schanzer Fußballschule des FC Ingolstadt vom 3. bis 7. August. Auch die italienische Nacht im Vereinsheim kam bestens an. Dieses Jahr steht wieder das Herbst-Weinfest des Fördervereins auf dem Programm.

Mahl dankte den Malerinnen Biggi Schlittenlacher und Conny Gamperl für ihren Einsatz bei der Renovierung des Vereinsheimes. Sie nannte als anstehende Aufgaben die Spielplatzsanierung und die Sanierung des Balkons. Hierfür werden dringend Fachhandwerker gesucht.

Der Versammlung stellte sich Horst Stammnitz vor, der vor Kurzem nach Griesbeckerzell gezogen ist. Er, als Großstadtmensch aus Berlin oder München, fühlt sich in diesem, wie er sagte, ganz eigenen Kosmos pudelwohl. Da er schon immer in Vereinen mitgearbeitet hat, zum Teil auch in großen Fußballvereinen, will er sich auch in Zell einbringen und beim SCG gerne mithelfen. (gfi)

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