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Das Wahlergebnis von Bürgermeister Ketz ist auch eine Verpflichtung

Das Wahlergebnis von Bürgermeister Ketz ist auch eine Verpflichtung
Kommentar Von Nicole Simüller
15.03.2020

Nur knapp mehr als die Hälfte der Wähler machten Mirko Ketz zum neuen Pöttmeser Bürgermeister. Das bedeutet, dass er ab Mai viele Bürger erst noch überzeugen muss.

Dass es knapp wird, hatten beide Kandidaten erwartet. Doch mit einem solchen Wahlkrimi hatte vorher wohl keiner gerechnet. Mit dem hauchdünnen Vorsprung von gerade einmal 1,74 Prozentpunkten – 62 Stimmen – entschied Mirko Ketz (CSU) die Bürgermeisterwahl in Pöttmes für sich. Damit ist er neuer Rathauschef.

CSU stellt nach 30 Jahren wieder den Rathauschef in Pöttmes

Die CSU darf sich freuen. Sie stellt – 30 Jahre nach Karl Hofmann, der 1990 von Hans Schmuttermeier (CWG) abgelöst wurde – wieder den Bürgermeister. Noch etwas ist bemerkenswert am Ausgang dieser Wahl: Erstmals machte mit dem gebürtigen Dresdner Mirko Ketz, der seit fast 20 Jahren in Echsheim wohnt, ein Kandidat aus den Ortsteilen das Rennen. Erwartungsgemäß erhielt er vor allem im Oberland viele Stimmen.

Doch sein persönliches Ergebnis bedeutet auch, dass annähernd die Hälfte derer, die zur Wahl gingen, ihn nicht als Chef im Pöttmeser Rathaus wollten. Neben den inhaltlichen Aufgaben, die auf den neuen Pöttmeser Bürgermeister warten, wird es nun außerdem an ihm sein, die Skeptiker zu überzeugen. Angekündigt hat er bereits, auf die anderen Fraktionen zugehen und die bisherige, für ihre Konstruktivität bekannte Arbeit im Gemeinderat fortsetzen zu wollen.

Lesen Sie dazu Wahlkrimi in Pöttmes: Mirko Ketz wird hauchdünn neuer Bürgermeister

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