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Das eigene Sommerparadies schützen

Kommentar Von Katja Roederer
30.07.2020

Plus Urlaub dahoam lautet der Plan vieler Menschen im Landkreis Aichach-Friedberg in diesem Sommer. Die Natur sollte dabei aber unbedingt pfleglich behandelt werden. Gerade an den Badeseen.

Urlaub dahoam ist das Motto vieler Menschen im Wittelsbacher Land in diesem Sommer. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen in Deutschland und auf der ganzen Welt ist das eine vernünftige Idee. Zumal es im Landkreis wirklich alles gibt, was zu einem gelungenen Sommer dazugehört. Was für ein Glück – gerade in diesem Jahr. Damit das auch so bleibt, sollte die Natur dahoam unbedingt pfleglich behandelt werden.

Wenn ganze Horden von Menschen sich nun gleichzeitig vor der eigenen Haustür entspannen wollen, ist also wieder die Vernunft jedes Einzelnen gefragt. Gerade an sommerlichen Hotspots wie den Badeseen. Mit Schlauchbooten, Kühltaschen und Wasserpistolen bewaffnet reisen die Badegäste hier an. Viele verbringen ganze Tage am heimischen Ufer, oftmals noch behütet von den fleißigen Wasserwachtlern, die den Radersdorfer Baggersee, die Sander Seen oder auch den Mandlachsee in Ordnung halten. Da ist es doch wirklich keine große Sache, am Abend nach dem Badetag seinen Abfall wieder mit nach Hause zu nehmen. Den Müll nicht neben die Tonnen zu werfen oder gar ins Wasser oder in den Wald. Oder sein Auto nur dort zu parken, wo es der Natur nicht schadet. Oder die Anlagen rund um den See nicht zu beschädigen und keine Glasscherben in der Liegewiese zu hinterlassen. Wenn jeder daran denkt, bleibt das Wittelsbacher Sommerparadies bestimmt noch lange ein Ort der Freude. Und so genau weiß ja heute auch noch keiner, wie viele Sommer dahoam es noch werden.

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