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20.04.2018

Das schnelle Internet kommt langsam in Affing

Der Internet-Ausbau kommt nach Ansicht des Gemeinderates Affing nicht schnell genug voran.

Ab Mai sollen weitere Hausanschlüsse hergestellt werden. Was das Landratsamt zum Haushaltsplan 2018 der Kommune sagt

Zur Jahresmitte sollte der Breitbandausbau in Affing fertig sein. Doch es geht nur langsam mit dem schnellen Internet voran. Noch immer sind einige Hausanschlüsse nicht hergestellt, bei anderen sind inzwischen Mängel aufgetaucht. „Nicht zufriedenstellend“ sagte Bürgermeister Markus Winklhofer im Gemeinderat. Laut Aussagen der Verwaltung war der Kontakt mit der beauftragten Telekom schwierig. Ursache seien Wechsel und Erkrankungen bei den Telekom-Baubegleitern, aber auch Wechsel der Subunternehmer. Fehlende Anschlüsse sollen nun ab Mai in Angriff genommen werden, informierte die Verwaltung auf Anfrage von Stefan Matzka.

Verwaltung und Gemeinderat atmen auf: Die Rechtsaufsicht im Landratsamt hat den Haushaltsplan 2018 samt Kreditaufnahme genehmigt. Es könne die Leistungsfähigkeit der Gemeinde unterstellt werden, heißt es im Schreiben aus dem Blauen Palais in Aichach. Weitere Kredite seien in Zukunft möglich, wenn die Zuführung zum Vermögenshaushalt und der Schuldendienst gewährleistet sind. 2017 hatte die Behörde die Gemeindefinanzen deutlich kritisiert. Inzwischen getroffene Maßnahmen wie Gebühren- und Steuererhöhungen haben aber Wirkung gezeigt.

Sieben Bauplätze entstehen „Am Anger“ in Mühlhausen. Der Gemeinderat billigte die zweite Änderung des Bebauungsplanes. Es ist noch einmal eine öffentliche Auslegung nötig. Unter anderem wird ein Sammelplatz für Mülltonnen eingerichtet. Das Landratsamt hatte moniert, dass die Wendeanlage zu klein ist für die Müllabfuhr. Um nicht zu riskieren, dass die Tonnen stehen bleiben, entschied sich der Gemeinderat gegen zwei Stimmen für den Sammelplatz.

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Der Gemeinderat billigte die vierte Änderung des Bebauungsplans „Am Affinger Bach“ in Haunswies. Sie bezieht sich auf ein Grundstück. Den künftigen Bauherren werden dort mehr Freiheiten eingeräumt.

Vier Einfamilienhäuser sind an der Hauptstraße in Aulzhausen möglich. Der Gemeinderat befürwortete eine entsprechende Bauvoranfrage und begrüßte die „Nachverdichtung“ im Ort. Dort sollen nur Satteldächer möglich sein. Flachdächer werden lediglich bei Garagen akzeptiert. Eine Bauvoranfrage für zwei Einfamilienhäuser am Anwaltinger Weg in Mühlhausen lehnte der Rat ab. Hier muss erst die Kanalerschließung gesichert sein. Ein Zweifamilienhaus kann an der Unteren Jägerstraße in Anwalting entstehen.

Das Landratsamt hat festgestellt, dass eine Autowerkstatt an der Wiesenstraße in Haunswies Umbauten und Nutzungsänderungen ohne Genehmigung vorgenommen hat. Der Gemeinderat stimmte nachträglich zu. Unter anderem wurden aus einer Schlosserei eine Kfz-Wartungshalle und ein Lagerraum.

Im August läuft für Josef Engelschalk und seine Firma die Genehmigung für den Verfüll- und Rekultivierungszeitraum einer Kies- und Sandgrube in der Gemarkung Haunswies auf. Das Gemeinderatsmitglied bat seine Kollegen um eine Verlängerung um zwei Jahre. Das Gremium stimmte zu. Die Verfüllmenge bleibt mit 30000 Kubikmeter ebenso gleich wie das Material (Lehm/Sand).

Die Wartungsverträge für Fahrzeugaufbauten und Tragkraftspritzen der Feuerwehren werden gebündelt. Damit spart sich die Gemeinde Affing Geld, wie Bürgermeister Winklhofer betonte. Eine Firma räumt beispielsweise zehn Prozent Rabatt bei Material ein. Der Gemeinderat stimmte zu.

Die Gemeinde Affing schließt sich erneut einer Bündelausschreibung von Kommunen zum Strombezug an. Gegen Paul Moll beschloss der Gemeinderat, auch diesmal keinen Ökostrom zu beziehen.

Mindestens drei Schöffen soll die Gemeinde stellen. Eingereicht wird eine Liste mit diesen acht Namen: Christian Auner, Hubert Brucklachner, Christian Dietrich, Erwin Fischer, Christian Hartl, Alwine Höckmair, Thomas Hübler und Josef Schmid. Gegen die Liste stimmten Helmut Merwald, Josef Tränkl, Stefan Matzka, Paul Moll und Matthias Brandmeir.

Nach vier Jahren stellen die Maibaumfreunde Affing wieder einen Maibaum auf. Sie erhalten den beantragten Zuschuss von 100 Euro. Mehr noch: Das Geld gibt es jedes Jahr, weil Kontrollen zur Standhaftigkeit nötig sind. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig. Ebenfalls einstimmig befürwortete er 815 Euro Zuschuss für die Dorf- und Betriebshelferstation.

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