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Bürgerversammlung l

18.03.2016

Das schnelle Internet läuft langsam an

Die Ortsverbindungsstraße, die von Sainbach nach Motzenhofen führt, möchte die Gemeinde Inchenhofen gerne verbreitern. Die Gemeinde Hollenbach ziehe auf ihrer Seite nicht mit, teilte Bürgermeister Karl Metzger auf der Bürgerversammlung mit.
Bild: Gerlinde Drexler

Breitbandausbau ist ins Stocken geraten. In Sainbach werden die Mängel der Straße nach Motzenhofen kritisiert

Nur knapp eine Stunde dauerte am Mittwoch die Bürgerversammlung im Inchenhofener Ortsteil Sainbach. Die wenigen Fragen der Bürger drehten sich um Beleuchtung, Straßenschäden oder einen buckligen Fußballplatz. Bürgermeister Karl Metzger berichtete über geplante Vorhaben in diesem Jahr.

Ein großes Projekt, das Inchenhofen in diesem Jahr in Angriff nimmt, ist die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges und der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses. „Hier stehen wir noch ziemlich am Anfang“, erklärte der Bürgermeister. Vor allem müsste die Standortfrage für das neue Haus geklärt werden.

Schon nach den Osterferien werden die Erschließungsarbeiten im neuen Baugebiet „Mozartstraße“ beginnen, kündigte der Gemeindechef an. Die 33 Bauplätze werden für einen Quadratmeterpreis von 140 Euro im Einheimischenmodell verkauft. Als Einheimischer gilt, wer seit mindestens zehn Jahren in der Gemeinde lebt. Die Käufer müssen innerhalb von fünf Jahre eine Planung vorlegen, innerhalb von acht Jahren muss das Haus bezugsfertig sein und vom Käufer selbst bewohnt werden.

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Beim Breitbandausbau läuft es nicht so rund, wie Bürgermeister Metzger hoffte. „Es könnte schneller und problemloser laufen“, sagte er. Im April soll es mit den Arbeiten losgehen, hat er auf Nachfrage erfahren.

Auch bei der Wasserversorgung gibt es Probleme. Der Wasserdruck sei in der Gemeinde nicht besonders gut, sagte Metzger. Eine Verlegung der Pumpstation soll das verbessern. Die Gemeinde hat dafür rund 150000 Euro eingeplant.

Die vor vier Wochen angekündigten 15 neuen Asylbewerber, die in einer Wohnung in der Großhausener Straße untergebracht werden sollen, sind bisher noch nicht eingetroffen. Metzger vermutet, dass das an den momentan niedrigeren Flüchtlingszahlen liegt, betonte aber:. „Früher oder später werden sie kommen.“ Momentan leben in der Gemeinde acht Asylbewerber.

Auf die Mängel der Ortsverbindungsstraße von Sainbach nach Motzenhofen wies Hans Hackl hin. Das sei eine der ersten Maßnahmen im Straßenbau, die die Gemeinde angehen werde, antwortete der Bürgermeister. Willi Dankl regte an, dann auch die schon ziemlich marode Frühlingsstraße mit zu sanieren. Thomas Reiner wies auf die Risse und Löcher in der Hauptstraße in Sainbach hin.

Josef Schneider regte an, am Radweg beim Arnhofer Hölzl eine Straßenlampe aufzustellen.

Der Verein „Leben retten“ werde sich mit der Feuerwehr wegen eines Defibrillators für Sainbach in Verbindung setzen, teilte der Bürgermeister mit. Josef Schneider hatte gefragt, warum es in den Ortsteilen keine Defis gebe. Auch in Oberbachern und Inchenhofen sind laut Bürgermeister Metzger Defis geplant.

Die Buckel im Fußballplatz brachte Jürgen Tremmel vor. Er schlug vor, sie aufzufüllen.

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