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Schule

18.04.2015

Das wünschen sich die Kinder

Hat die Grundschule in Baar eine Zukunft? Auch betroffene Schüler haben ihre Wünsche in Briefen formuliert. 
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Hat die Grundschule in Baar eine Zukunft? Auch betroffene Schüler haben ihre Wünsche in Briefen formuliert. 
Bild: Johann Eibl

Die Schulkinder in Baar haben Briefe an ihren Bürgermeister geschrieben. Darin steht, was sie sich für ihre Grundschule wünschen. 

Von Johann Eibl

Baar Wie steht es um die Grundschule in Baar? Über diese Frage wird in der Gemeinde nicht zum ersten und sicher auch nicht zum letzten Mal debattiert. Christine Winter-Bächer, seit einem knappen Jahr Mitglied des Gemeinderats, stellte nun den Antrag, das Thema im Gemeinderat zu behandeln. Das Ergebnis könnte man so zusammenfassen: Nach dem derzeitigen Stand ist offenbar nicht zu befürchten, dass die Schule im Laufe der nächsten Jahre geschlossen wird.

Uwe Seifferer, Rektor der Grundschule Thierhaupten, war ebenso der Einladung gefolgt wie die Lehrer und auch eine Reihe betroffener Schüler. Die hatten sich unabhängig von der Debatte auf politischer Ebene vor Ostern mit der Angelegenheit befasst und ihre Wünsche in einigen Briefen formuliert, die am Donnerstag Bürgermeister Leonhard Kandler übergeben worden waren.

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Von braunem Wasser, das aus der Leitung kommt, war darin die Rede, von Mängeln bei der Heizung ebenso. Neue Fenster seien wünschenswert, dazu ein Anstrich der Wände. Wiederholt war zu hören, die Kinder hätten Angst um ihre Sicherheit. Kandler versicherte, mit all diesen Themen werde man sich im nichtöffentlichen Teil beschäftigen. Zu den Wünschen und Anregungen sagte er: „Ich gehe davon aus, dass wir fast alles schon erfüllen können.“

Die Zweite Bürgermeisterin Johanna Ruisinger sagte: „Jeder hat den Wunsch, dass die Schule gerichtet wird.“ Florian Mertl meinte, es seien keine abgehobenen Wünsche vorgebracht worden. Rektor Seifferer würde es gerne sehen wenn die Gemeinde in einem Arbeitsplan eine Marschrichtung und einen Zeitrahmen vorgeben würde. Seinen Ausführungen zu Folge laute das Credo der Politiker: kurze Beine, kurze Wege. Demnach sollten kleine Kinder nach Möglichkeit eine Schule vor Ort vorfinden. Momentan, so der Chef der Schule, sei die Regierung daran interessiert, kleine Grundschulen zu erhalten. In Baar könne man davon ausgehen, dass im Laufe der nächsten Jahre die Schülerzahl weitgehend konstant bleibt.

Christine Albrecht, eine Lehrerin, äußerte sich positiv über die Schule in Baar: „Wir haben ein kleines, feines Konzept.“ Damit meinte sie die Kombiklassen. Vertreter anderer Schulen kämen zu ihnen, um sich über die Erfahrungen zu informieren: „Es gibt nicht viele andere Schulen, die in der Form funktionieren.“

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