Aufführungen

31.10.2012

Der Dampfer legt ab

Dieses nicht komplette Ensemble stemmt das Weiße Rössl im Moosbräusaal: (von links) Christian Riegl (Sänger), Brigitte Golling (musikalische Leitung), Bernhard Sturm (Sänger), Evi Mayershofer (Sängerin), Heidi Mägele (Ottilie), Monika Schoder (Sängerin), Gregor Plöckl (Dr. Siedler), Christian Braunmüller (Sigismund), Simone Müller und Julia Riegl (Stubenmädel), Isidor Held (Leopold), Andrea Benkart (Rösslwirtin), Caroline Braunmüller (Sängerin), Josef Schoder (Spielleiter und Giesecke), Andrea Rohn (Sängerin), Walter Pasker (Professor Hinzelmann), Ottilie Schwab (Sängerin), Werner Riegl (Sänger), Rosi Winkler (Sängerin). Vor dem weißen Marmorpferd sitzt „Piccolo“ Serge Mateso.
Bild: Martin Golling

Die Volksbühne Aindling feiert am 1. Dezember Premiere mit dem Singspiel „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“

Aindling Der Dampfer ist schon angeheizt und wird am Samstag, 1. Dezember, zur Premiere vom „Weißen Rössl“ über den Wolfgangsee hinweg im Moosbräusaal in Aindling anlegen. Die Proben laufen seit zwei Monaten. „Wir haben sehr gute Sängerinnen und Sänger gewinnen können, die auch schauspielerisch ganz schön was draufhaben“, freut sich der Spielleiter der Volksbühne Aindling, Josef Schoder, schon auf die Aufführungen.

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Sechs sollen es werden. An den Samstagen 1., 8. und 15. Dezember starten die Vorstellungen um 19.30 Uhr, an den Sonntagen, 2., 9. und 26. Dezember beginnen sie um 19 Uhr. Der Vorverkauf startet am 17. November bei Schreibwaren Stevens in Aindling.

Das Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky feierte im November 1930 im Großen Schauspielhaus in Berlin Uraufführung und ist heute noch topaktuell, führt es doch mehrere verschiedene Handlungsstränge im berühmten Hotel in Sankt Wolfgang im Salzkammergut zusammen. Erfolgsgarant sind auch die darin vorkommenden skurrilen Figuren wie „der schöne Sigismund“. Das Libretto stammt vom Komponisten selbst (in Zusammenarbeit mit Hans Müller-Einigen und Erik Charell), die Liedtexte schrieb Robert Gilbert. Musikalische Einlagen lieferte unter anderen Robert Stolz. Die Vorlage für das Weiße Rössl allerdings stammt von einem gleichnamigen Alt-Berliner Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg, das die beiden Autoren 1896 während eines Aufenthaltes in der Villa Blumenthal in der Nähe von Bad Ischl schrieben.

Der Dampfer legt ab

Verfilmt wurde der Stoff samt Gassenhauern schon vor den bekannteren Versionen wie der von 1952 mit Johannes Heesters oder der von 1960 mit Peter Alexander, Gunther Philipp und Waltraut Haas.

Nicht nur in Aindling steht der Kessel vom Wolfgangsee-Dampfer unter Druck, auch am Staatstheater am Gärtnerplatz in München versuchen die Rösslwirtin und der Oberkellner Leopold zueinander zu finden. Diese tragenden Rollen haben in Aindling Andrea Benkart und Isidor Held übernommen. Gregor Plöckl spielt den Dr. Siedler, Heidi Mägele die Ottilie, Christian Braunmüller den Sigismund und Josef Schoder den Giesecke.

Eine interessante Persönlichkeit ist auch Serge Mateso als Piccolo. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Brigitte Golling. Sänger der Liedertafel und ein Kinderchor sorgen dafür, dass auch klingt, wenn es heißt: Im Weißen Rössl am Wolfgangsee, das steht das Glück vor der Tür …

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