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07.02.2015

Der Rest vom Kreishaushalt

Hochbauprogramm ist nur zur Hälfte umgesetzt

Wer freut sich nicht, wenn noch Restgeld aus dem vergangenen Jahr übrig ist? Nun, in der Kreispolitik sorgen die sogenannten Haushaltsreste immer wieder für Diskussionen. Speziell die SPD-Fraktion, und dort die Bürgermeister-Riege, wittert bei hohen Restposten einen aufgeblähten Haushalt und eine dafür zu hoch angesetzte Kreisumlage, die von den Kommunen an das Wittelsbacher Land überwiesen werden muss.

Im Kreisausschuss stellte Kämmerer Josef Grimmeiß die Haushaltsrechnung 2014 vor. Im vergangenen Jahr sind demnach mit 6,5 Millionen Euro nur knapp über die Hälfte der im Etat angesetzten Hochbau-Investitionen (12,7 Millionen) auch wirklich geflossen. Ein Teil davon wird zwar noch ausbezahlt, weil Rechnungen erst später als angenommen eintrudeln. Doch eine solch niedrige Quote weckt nicht nur beim Kissinger Bürgermeister Manfred Wolf Zweifel, ob das neue Bauprogramm (18,2 Millionen allein für die Schulen) plus das Großprojekt Klinik-Neubau in Aichach und dazu der Haushaltsrest 2014 in diesem Jahr abgearbeitet werden können: „Wie viele Millionen bleiben dann übrig“, so seine rhetorische Frage. Eine Antwort gab’s darauf nicht.

Auf eine deutlich höhere Quote kommt übrigens der Straßenbau. 8,6 Millionen Euro wurden im Etat angesetzt, 7,2 Millionen wurden verbaut – rund 84 Prozent. (cli)

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