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Haushalt

15.01.2015

Der Trend zu mehr Beton hält an

Im Investitionsprogramm des Kreises stehen bis 2018 rund 51 Millionen Euro für Hochbau-Projekte

Der Trend hält an. Im Wittelsbacher Land fließt in den kommenden Jahren weitaus mehr Geld in Beton als in Asphalt. Im Investitionsprogramm des Landkreises Aichach-Friedberg sind in diesem Jahr für den Hochbau rund 17,6 Millionen Euro angesetzt. Landrat Klaus Metzger sagte dazu im Kreisbauausschus: „Das wird die nächsten drei Jahre ähnlich werden, was den Hochbau betrifft, knackig.“

Vor allem der Ausbau der Schulen schlägt sich nieder. Insgesamt sind bis 2018 Investition von rund 51 Millionen Euro eingeplant, wobei diese Zahl auch Fördermittel und die Beteiligung der Gemeinden umfasst. Die Summe, die in den Asphalt, also in den Straßenausbau fließen soll, fällt geringer aus. Bis 2018 sind Projekte für etwa 8,5 Millionen Euro im Bau oder in der Planung. Im Rahmen der Haushaltsberatungen ist das Bauprogramm in den zuständigen Gremien besprochen und verabschiedet worden. Den größten Brocken im Hochbau stellt das Gymnasium in Mering dar. Im November fand die Grundsteinlegung für das Projekt statt. Rund 31 Millionen Euro wird der Bau wohl kosten. In diesem Jahr sind knapp elf Millionen Euro im Investitionsprogramm eingeplant.

Auch die Arbeiten an der Realschule Affing-Bergen werden in den kommenden Jahren viel Geld verschlingen. Rechnet man alle Punkte zusammen – Umbau, Erweiterung, Errichtung der Sporthalle und der Freisportanlage im Außenbereich –, kommt eine Summe von rund 19,4 Millionen Euro zusammen. Im Haushalt schlägt in diesem Jahr vor allem die dreizügige Erweiterung zu Buche.

Für eine Diskussion im Kreisbauausschuss sorgten die neue Sporthalle und die Mittagsbetreuung. Da der Speisesaal und die Küche ebenfalls in dem Gebäude untergebracht werden sollen, werden beide Vorhaben im Haushalt unter einem Punkt zusammengefasst. Als Gesamtkosten sind 6,5 Millionen angesetzt.

Mehre Kreisräte regten an, die Summe noch einmal zu überprüfen. Sachgebietsleiter Rainer Hurler betonte, dass sich das Projekt noch in der Planung befindet. „Das ist lediglich der Hauhaltsansatz.“ Landrat Metzger warnte davor, die Investitionssumme zu niedrig anzusetzen. „Wenn wir den Ansatz dann nach oben anpassen müssen, heißt es, jetzt wird es teurer.“ In den kommenden Jahren wird noch ein weiterer Schulumbau den Landkreis beschäftigen. Schon 2016 sind mehrere Millionen Euro für die Sanierung des Friedberger Gymnasiums angesetzt.

Im Straßenbau wird weniger Geld gebraucht

Im Bereich der Straßenbaumaßnahmen wird dagegen im Vergleich zu den vergangenen Jahren weniger Geld gebraucht. Es gilt vor allem, die begonnenen Projekte fertigzustellen. Viele sind noch in der Restabwicklung. Folglich sind die Straßen schon freigegeben, aber es fallen noch Rechnungen von Baufirmen, Kosten für Vermessungen oder die Bepflanzung an. Beispiele dafür sind die Kreisstraße AIC 1 zwischen Inchenhofen und Pöttmes oder die Unterführung Unterwittelsbach. Erst in den kommenden Jahren werden mehrere Projekte in Angriff genommen, darunter die AIC 4 zwischen Motzenhofen und Affing oder der Ausbau der Ortsdurchfahrt durch Schmiechen (AIC 17). Hier sind ab 2016 und 2017 Investitionen eingeplant.

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