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19.03.2009

Der größte Wunsch: ein Hochdrucklöschgerät

Pichl (joki) - 42 Mitglieder konnte Vorsitzender Roland Stegmann zur Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pichl-Binnenbach im Gasthaus Seemüller in Pichl begrüßen, darunter den Ehrenvorsitzenden Hans Zera.

Kommandant Franz-Xaver Schenk berichtete detailliert über das vergangene Jahr. Insgesamt wurden zwölf Vorstandssitzungen, 20 Übungen, eine Funkübung und sieben Übungen mit dem Nachwuchs abgehalten. Neben Einsätzen bei diversen Bränden - unter anderem einem Heizungsbrand - rückte die Wehr auch bei Überschwemmungen in Binnenbach aus. Durch die neue Einteilung der Rettungskräfte war die Wehr auch bei Verkehrsunfällen in Neukirchen gefragt. Darüber hinaus waren die Floriansjünger bei diversen Festen, beim Weihnachtsmarkt und bei der 400-Jahr-Feier der Brauerei Unterbaar präsent sowie bei vielen Geburtstagen verdienter Mitglieder. Der Wunsch der Wehr wäre nun ein Hochdrucklöschgerät, das vor allem bei kleineren Bränden oder Verkehrsunfällen eingesetzt werden kann. Ein solches wird diese Woche dem Gemeinderat vorgeführt.

In Vertretung von Schriftführer Andreas Hitzler berichtete Alexander Kraus unterhaltsam von der letzten Generalversammlung. Von einem mehr als zufriedenstellenden Kassenstand sprach Kassiererin Heidi Pfeiffenberger. Dies bestätigten die Kassenprüfer Josef Gamperl und Andreas Reich.

Bürgermeister Tomas Zinnecker betonte die Wichtigkeit der Pichler Feuerwehr. Er bedankte sich herzlich für die geleistete Arbeit und den Einsatz für die Gemeinschaft.

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Vier Wehrmänner geehrt

Nachdem die Marktgemeinde Aindling neue Ehrungsrichtlinien erlassen hat, wurden vier Wehrmänner ausgezeichnet. Michael Lindermeier, der Schriftführer, 2. Kommandant und dann lange Jahre Kommandant war, wurde mit der Ehrennadel des Marktes Aindling geehrt. Diese Ehrung erhielt auch Franz-Xaver Schenk, der zunächst Gerätewart und seit 1994 Kommandant ist. Die Bürgermedaille in Bronze erhielten Mathias Götzenberger, der 19 Jahre lang Kassier war, und Josef Bair, seit 1989 2. Kommandant.

Kreisbrandinspektor Erich Poisl dankte für die vielen Einsätze der Wehr und verwies auf die vielen Jugendlichen im Verein. Die Gemeinde bat er, "den kleinen, aber feinen Wunsch" der Pichler Feuerwehr nach einem Hochdrucklöschgerät zu erfüllen. Dies sei eine gute Anlage im Sinne des Helfens. Außerdem berichtete er, dass die Feuerwehrler jetzt bis zum 63. Lebensjahr aktiv sein dürfen. Die neu aufgebaute Rettungsleitstelle laufe nach Anfangsproblemen jetzt optimal.

Abschließend wies Vorsitzender Stegmann nochmals auf den Ausflug nach Ostfriesland hin. Einige Plätze seien noch frei. Mit einem vom Verein gestifteten Essen endete diese harmonisch verlaufene Mitgliederversammlung.

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