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26.03.2020

Die Feuerwehr will attraktiver werden

Die Unterbernbacher haben ihr Vereinsheim aufgehübscht und setzen auf Mundpropaganda. Auch Frauen sind gefragt

Vorsitzender Wolfgang Hofberger zog bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Unterbernbach ein Jahr nach seiner Wahl Bilanz. Im Vorstand wurden in Zusammenarbeit mit der alten Feuerwehrführung neue Regeln und Beschlüsse für Ehrungen und Abläufe festgelegt.

Der Vorstand ging auch auf die Aktivitäten im Verein ein. Beim Feuerwehraktionstag der fünf Kühbacher Wehren war die Unterbernbacher stark vertreten. Der Reinerlös in Höhe von 1050 Euro wurde von den Wehren an das Pfarrer-Knaus-Heim gestiftet.

Damit der aktive Feuerwehrdienst attraktiver wird, habe sich die Vereinsführung einiges einfallen lassen. Der Aufenthaltsraum wurde umgestaltet. Stapelboxen sorgen für mehr Ordnung. Geschirr wurde gekauft, um nach den Übungen zusammen Brotzeit machen zu können. Dazu gibt es kostenlos Getränke. Ein positiver Effekt war, dass von den zwanzig Aktiven bis zu fünfzehn an den monatlichen Übungen teilgenommen haben. Rund 1600 Euro und circa 80 Arbeitsstunden wurden dafür investiert. Weitere Ideen sollen verwirklicht werden. Hofberger bedankte sich beim Markt Kühbach und den Sponsoren für die Unterstützung.

Die Feuerwehr will attraktiver werden

Der Vorsitzende zeigte ein altes Mitgliedsbuch aus dem Jahr 1913. Als zweiter Eintrag ist hier sein Opa als Kommandant vermerkt. Der Mitgliederbestand soll digitalisiert werden. Alle, die geehrt worden sind, sollen dies dem Vorstand mitteilen, damit die teils unvollständigen Angaben ergänzt werden können.

Kommandant Tobias Szekely legte die Übungs- und Einsatzberichte offen. Bei zwölf Übungen wurden unter anderem das Ölvlies, der von Kühbach ausgeliehene Schwimmsaugkorb und die neuen Schnittschutzhosen getestet.

Insgesamt rückte die Unterbernbacher Wehr zu zehn Einsätzen aus. Der Kommandant bedankte sich bei den aktiven Feuerwehrleuten und beim Gerätewart Max Kaiser für die Pflege der Gerätschaften. Kassenwart Gerhard Stegmayer konnte trotz zahlreicher Investitionen noch einen geringen Kassenüberschuss melden.

Den Wunsch von Herbert Schrittenlocher, man solle auch versuchen, Frauen für den aktiven Dienst zu gewinnen, nahm der Vorstand gerne auf. Die Aktiven sollen doch Leute ansprechen, um Mitglieder zu gewinnen. Diese könnten dann zu der jeweils am ersten Montag im Monat um 19 Uhr stattfindenden Übung kommen und sich informieren. Aber auch Fördermitglieder sind bei der FFW willkommen.

Bürgermeister Hans Lotterschmid sagte, dass ihm die Wehren am Herzen lägen. Er lobte die bescheidenen Ansprüche, notwendige Gerätschaften sollten jedoch beantragt werden. Der neue Gemeinderat werde diese bestimmt auch befürworten. (tel-)

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