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Zusammenlegung

30.11.2018

Die Feuerwehren Alsmoos und Petersdorf fusionieren

Seite an Seite wollen und sollen die Feuerwehren von Alsmoos und Petersdorf ausrücken<b>.</b>

Stimmt der Petersdorfer Gemeinderat am Montagabend zu, wird es eine Freiwillige Feuerwehr Alsmoos-Petersdorf geben. Wer ihr Chef wird, ist noch unklar.

In der Petersdorfer Gemeinderatssitzung am kommenden Montagabend werden die Gemeindevertreter den Weg bahnen für eine Fusion, die sich bereits seit langer Zeit angekündigt hat.

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Beantragt ist, die aktiven Gruppen der Freiwilligen Feuerwehren Alsmoos und Petersdorf zusammenzulegen. Auch einen dritten Kommandanten soll es in der neuen aktiven Gruppe geben, die laut Siegfried Schilling „Freiwillige Feuerwehr Alsmoos-Petersdorf“ heißen wird. „Das hat das Los entschieden“, verriet der amtierende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Alsmoos auf Nachfrage.

Dass die Zusammenlegung der aktiven Gruppen ansteht, war allen Beteiligten seit längerem bewusst. Das gemeinsame Feuerwehrhaus neben dem Gemeindezentrum war der erste Vorbote vor Jahren. Die gemeinsame Planung und Anschaffung von zwei Feuerwehrfahrzeugen – der Mannschaftstransportwagen ist bereits im Einsatz, das Mittlere Löschfahrzeug könnte Ende 2019 geliefert werden – wies in der jüngsten Vergangenheit den Weg in eine gemeinsame, aktive Mannschaft. Schilling ergänzt: Die Jugend ist bereits seit zwei Jahren zusammen, auch die aktive Wehr übt schon das ganze Jahr gemeinsam.

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Fusion von langer Hand geplant

Auch der Kommandant der Petersdorfer Wehr, Robert Langenegger, verrät: „Die Fusion war von langer Hand geplant.“ Der Bau des Feuerwehrhauses und die Anschaffung der Fahrzeuge seien die sichtbarsten Anzeichen gewesen. Auch alarmierungstechnisch arbeiten die Alsmooser und die Petersdorfer Feuerwehrler schon zusammen. „Wir werden gemeinsam alarmiert“, erklärt Langenegger.

Am Montag soll nun der Gemeinderat seine Zustimmung für diese gemeinsame, aktive Mannschaft geben. Dann stehen Ende Januar 2019 Neuwahlen an. Weder Langenegger, der aus Zeitgründen nicht weiter als Kommandant tätig sein möchte, noch Schilling, der nach 18 Jahren als Kommandant nicht weiter Chef der Feuerwehrler sein möchte, stehen als Erster Kommandant der neu fusionierten Wehr zur Verfügung.

Dennoch sind beide Kommandanten positiv gestimmt und erklären einstimmig: „Wir werden eine gute Führungsmannschaft zusammenbringen.“

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