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Wasserzweckverband

27.04.2020

Die Hardhofgruppe gibt in diesem Jahr mehr Geld aus

Im Haushalt schlägt sich die neue Aufbereitungsanlage nieder. Wassergebühren sind wichtige Einnahmequelle

In seiner letzten Sitzung der endenden Legislaturperiode hat der Wasserzweckverband Rehling den Haushaltsplan 2020 einstimmig verabschiedet. Er schließt im Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit jeweils 899150 Euro ab und liegt damit rund sieben Prozent höher als im Vorjahr. Der Vermögenshaushalt steht mit jeweils 1,405 Millionen Euro zu Buche.

Hermine Eisele stellte die Zahlen vor. Die wesentlichsten Einnahmen sind die Wassergebühren, die mit 425000 Euro angesetzt sind, also fast der Hälfte der Gesamteinnahmen (Ergebnis Vorjahr 346583 Euro).

Die Steigerung resultiert aus der Anhebung der Wassergebühren zum 1. Januar 2020 um 40 Cent je Kubikmeter.

Die hohen Umsatzsteuer-Erstattungen (rund 323000 Euro) resultieren aus der Steuer auf die Betriebskostenumlage, den Kosten für Leitungsreparaturen und aus sehr hohen Investitionskosten im Vermögenshaushalt insbesondere für die Aufbereitungsanlage. Die höchste Ausgabe mit 153400 Euro ist die Umlage an den Betriebszweckverband, der die komplette technische Betriebsführung und die Rufbereitschaft abdeckt.

Der Umfang des Vermögenshaushaltes hat sich im Vergleich zu 2019 um etwa zwölf Prozent erhöht. Die größte Einnahme besteht aus der Entnahme aus der Rücklage (729000 Euro). Dies resultiert im Wesentlichen aus einer Kreditaufnahme von 2019 für den Bau der Trinkwasser-Aufbereitungsanlage, wofür ein Großteil der Ausgaben erst im laufenden Jahr fällig wird. Die Einnahmen an Beiträgen und ähnlichen Entgelten sind mit 539000 Euro angesetzt. Darin enthalten sind die Erstattung der Herstellkosten für die Wassererschließung des Neubaugebietes der Gemeinde Rehling mit geschätzten 474000 Euro. Diese Kosten löst die Gemeinde Rehling vom Wasserzweckverband ab. Bei den Ausgaben im Vermögenshaushalt dominieren die Kosten für die Aufbereitungsanlage in Höhe von 740000 Euro. 2019 wurden bereits über 404000 Euro ausgegeben. Hauptleitung und Hausanschlüsse für das geplante Neubaugebiet schlagen mit insgesamt 570900 Euro zu Buche. Hierin enthalten ist die Teilsanierung der Hambergstraße mit 70000 Euro. (at)

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