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27.06.2014

Die Kirche in Unterbernbach wird renoviert

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Die Renovierung der Unterbernbacher Pfarrkirche hat begonnen. Mittlerweile ist sie außen und innen komplett eingerüstet. Bis Ende dieses Jahres sollen die Arbeiten am Kirchenschiff erledigt sein. Sie betreffen auch den Dachstuhl.

Bis Ende dieses Jahres sollen immerhin die Arbeiten am Kirchenschiff erledigt sein. Aber das ist nur der erste Teil

Nach fast zweijähriger Planungsphase hat die Renovierung der Pfarrkirche im Kühbacher Ortsteil Unterbernbach begonnen. Mittlerweile ist die Kirche außen und – zum Schutz der Decke – auch innen komplett eingerüstet. Mitarbeiter der Zimmerei haben das Dach an der Unterseite bis zur Höhe von 1,2 Metern abgedeckt. Sie sind gerade dabei, die Mauerlatte des Kirchenschiffes zu erneuern. Im Anschluss stehen statische Maßnahmen am Dachstuhl an, damit dessen Last besser verteilt wird.

Wie berichtet, war an einem Wochenende in der Urlaubszeit 2012 ein etwa ein Quadratmeter großes Stück Putz aus der Decke gebrochen. Der Mesner hatte den Schaden entdeckt. Um kein Risiko einzugehen, wurde sie gesperrt. Wie der Schaden entstanden war, war danach offen. Architekt Hermann Plöckl äußerte damals auf Nachfrage unserer Zeitung die Vermutung: „Die Decke stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts. Sie ist offensichtlich nicht ganz fachgerecht ausgeführt worden.“

Die Kirchgänger mussten ihre Gottesdienste daraufhin mehrere Monate lang im Unterbernbacher Pfarrstadel feiern. Erst kurz vor Weihnachten wurde die Kirche wieder geöffnet. Unter der Decke war zuvor ein dichtes Netz gespannt worden, um weitere möglicherweise herabfallende Teile des Putzes aufzufangen. Bald war klar: Die Reparatur würde sich zur kompletten Renovierung auswachsen.

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In Abstimmung mit dem Bistum fassten Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat in einer gemeinsamen Sitzung im September vergangenen Jahres den Beschluss dazu. Beim Pfarrfamilienabend im Oktober informierten Kirchenpfleger Gerhard Stegmayer und Hans Hofberger von der Kirchenverwaltung rund 100 Besucher darüber, dass knapp 600000 Euro in die Instandsetzung der Kirche St. Martin in Unterbernbach gesteckt werden müssten.

Am Wochenende nun haben Freiwillige in Eigenleistung die Isolierung des Kirchenschiffes, des Chores und der Sakristei entfernt. Dabei mussten sie einen Mundschutz tragen. Der Zeitplan sieht vor, dass bis zum Ende dieses Jahres die Arbeiten am Kirchenschiff erledigt sind: Dazu gehören der Dachstuhl, das Dach und das Streichen der Außenfassade. Sobald diese Arbeiten gemacht sind, kann das Außengerüst abgebaut werden. Die Gottesdienste können trotzdem weiterhin in der Kirche stattfinden. Voraussichtlich im nächsten Jahr werden die Arbeiten am Turm erledigt.

Die Pfarrei selbst wird einen Eigenanteil von rund 110000 Euro tragen müssen. Nach Abzug der noch verfügbaren Eigenmittel von 60000 Euro bleiben 50000 Euro. Sie sollen durch Spenden sowie durch Eigenleistungen aufgebracht werden. (tel-, nsi)

Die Pfarrei Unterbernbach hat ein Spendenkonto eingerichtet: Katholische Kirchenstiftung St. Martin, Konto-Nummer 107404522 bei der Augusta Bank Augsburg, BLZ 720 900 00. Im Herbst findet zur Finanzierung der Renovierungskosten eine Alteisensammlung statt.

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