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Messe in Aichach

27.04.2015

Die Wila als Aichachs „Schaufenster“ lockt Tausende

Einem Polsterer bei der Arbeit zusehen konnten die Besucher bei Malia Möbel.
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Einem Polsterer bei der Arbeit zusehen konnten die Besucher bei Malia Möbel.
Bild: Gerlinde Drexler

Veranstalter und Aussteller zeigen sich mit der Leistungs- und Verkaufsschau im Wittelsbacher Land zufrieden. Der Rekordwert von 26000 Besuchern ist auch heuer erreicht worden.

Wer gestern in Aichach vom Volksfestplatz in die Innenstadt wollte oder umgekehrt, der musste einfach mit dem Strom „schwimmen“. Unaufhörlich bewegte sich die Besucherkarawane zwischen Wila und Autosonntag, Spargelmarkt, Kunstmeile und verkaufsoffenem Sonntag. In einer ersten Bilanz zur Leistungs- und Verkaufsschau im Wittelsbacher Land (Wila), die gestern Abend zu Ende ging, zeigten sich die Veranstalter „erschöpft, aber zufrieden“.

Diesen Worten von Bürgermeister Klaus Habermann schlossen sich Veranstalter Bernd Böhme, Oliver Schmid vom Walchshofener Messeservice Ideeko und Dominik Chalinski, der das Eventzelt erstmals bewirtet hat, uneingeschränkt an. Böhme ging davon aus, dass die Wila die Besucherzahl der Jubiläums-Wila 2013 – damals mit etwa 26000 Besuchern ein Rekord – heuer wieder erreicht hat.

Bürgermeister Habermann sprach von einem „Wahnsinnswochenende“: Die Innenstadt war rappelvoll. Dort fanden der Autosonntag sowie die Veranstaltungen der Aktionsgemeinschaft Aichach (Aga) – Spargel- und Spezialitätenmarkt, Aichacher Kunstmeile und verkaufsoffener Sonntag – statt. Von der Wila seien die Leute überaus angetan gewesen, erzählte der Bürgermeister. Das sei ihm vielfach gesagt worden. „In der Form habe ich das noch nicht erlebt“, so Habermann. In der Stadt herrsche eine „klasse Grundstimmung“.

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Veranstalter sind mit Wila zufrieden

Hochzufrieden war auch Veranstalter Bernd Böhme von Böhme Event-Marketing. Der Sonntag war laut Böhme „mega-stark“. Aber auch am Freitag und Samstag, eher schwächeren Messetagen, seien mehr Besucher gekommen. „Vor allem interessierte Leute, die in Ruhe mit den Ausstellern sprechen wollten“, so Böhme. Mit ihrem besonderen Mix rage die Wila unter den Gewerbeausstellungen in ähnlich großen Kommunen heraus.

Das sah auch Oliver Schmid so, der mit seinem Messeservice Ideeko für die Gestaltung der Wila verantwortlich sind. Mehrere potenzielle Aussteller hätten sich an diesem Wochenende in Aichach umgesehen und signalisiert, das nächste Mal mitzumachen, so Schmid.

Gelungen ist laut Bernd Böhme auch die „Wila-fit“ mit dem Themenschwerpunkt Gesundheit und Fitness. „Alle Vorträge waren voll“, berichtete er stolz. Dieses Angebot werde vom Publikum gut angenommen. Qualität und neue Inhalte hat sich Böhme auch für die künftigen Wilas vorgenommen. Dass heuer weniger Handwerksbetriebe mitgemacht haben, liegt seiner Meinung nach vor allem an den vollen Auftragsbüchern in der Branche.

„Das war die beste Wila, die wir je hatten“

Für Böhme stand fest: „Das war die beste Wila, die wir je hatten.“ 2013, als die Wila ihr zehnjähriges Bestehen feiern konnte, hat sie einen Rekord von 26000 Besuchern erreicht. Diese Zahl habe man heuer „mit Sicherheit“ wieder erreicht, so Böhme. Gleichzeitig betonte er aber, die Besucherzahl sei nicht das Wichtigste. „Viel wichtiger ist, dass die Qualität stimmt.“ Die sah er klar gegeben. Für die Küche im Eventzelt, das heuer erstmals Gastronom Dominik Chalinski bewirtet hat, habe er viel Lob gehört, so Böhme. Chalinski selbst war ebenfalls zufrieden, auch wenn der Sonntagmittag turbulent gewesen sei.

Eine positive Bilanz zogen auch viele Aussteller. Von einer großen Resonanz sprach Wila-„Stammgast“ Xaver Brucklachner, Inhaber von Hoberg Farben und Bodenbeläge. Es sei wichtig, sich als großes Fachgeschäft auf der Messe zu präsentieren. „Dafür lohnt sich der Aufwand“, sagt er. Robert Schenk von der Firma Bichlmaier Torsysteme hat auch am Freitag und Samstag zahlreiche Kundenkontakte. Werner Etzig, der erstmals sein Parkett auf der Wila präsentierte, sagte: „Ich werde wohl wiederkommen.“

Und die Besucher? Claudia Richter, die gestern mit ihrem Mann Anton und den beiden Söhnen über die Messe gebummelt ist, sagt: „Die Wila ist einfach etwas Besonderes.“ Man könne Interessantes entdecken. Auch einer Affingerin hat’s gefallen. „Ich wollte nur mal schauen“, erzählt sie. „Und jetzt hab ich einen Staubsauger gekauft.“

Zur Wila finden Sie bei uns mehrere Bildergalerien:

Vom Freitag sehen Sie Bilder hier und hier. Weitere Bilder vom Samstag finden Sie hier, vom Sonntag hier.

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