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Versammlung

25.06.2019

Die nächsten Wandertage sind die letzten in Inchenhofen

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Der Vorstand des Wander- und Verschönerungsvereins: (Bild links, von links) Zweite Kassenwartin Juliane Worsch, Zweite Vorsitzender Horst Worsch und Erster Vorsitzender Helmut Fröhlich (nicht auf dem Bild: Kassenwartin Alexandra Meier, Erster Schriftführer Werner Ernestus, Zweite Schriftführerin Anneliese Burkhardt). Die Abteilung Stockschützen führen (Bild rechts, von links) Helmut Müller, Siegfried Riegl, Roger Ostermeier und Hans Heilgemeir.

Wander- und Verschönerungsverein stellt die Veranstaltung im 50. Jahr ein. Eine Wanderung aber bleibt

Beim Wander- und Verschönerungsverein Inchenhofen gibt die bewährte Führung weiterhin die Richtung vor. Bei den Neuwahlen im Rahmen der Jahreshauptversammlung unter der Leitung von Bürgermeister Karl Metzger wurden alle Vorstandsmitglieder mit dem Vorsitzenden Helmut Fröhlich an der Spitze wiedergewählt.

Die Abteilung der Stockschützen wird nun von einem Quartett angeführt. Hans Heilgemeir, Roger Ostermeier, Helmut Müller und Siegfried Riegl kümmern sich gemeinsam um den Spielbetrieb sowie Anlagen, die Finanzen und die Öffentlichkeitsarbeit.

Zuvor hatte Vorsitzender Fröhlich einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr gegeben. Nach dem Kassenbericht wurde der Vorstand entlastet.Wie Fröhlich aus der Versammlung des Dachverbandes berichtete, hören immer mehr Wandervereine auf. In Schwaben gibt es nur noch 28 Mitgliedervereine. Oft sei die Überalterung ein ausschlaggebender Faktor, aber auch fehlendes Engagement von Mitgliedern außerhalb des Vorstands bei Veranstaltungen oder die Teilnahme daran seien oft ein Grund, den Verein aufzulösen, berichtete Fröhlich. Schwindende Teilnehmerzahlen sind auch die Ursache dafür, dass sich deutschlandweit in den vergangenen zehn Jahren die Anzahl der Wanderveranstaltungen auf nicht mehr ganz 500 halbiert hat. Wurden 2008 in Inchenhofen beispielsweise noch über 1200 Startkarten ausgegeben, waren es 2018 nur noch 483. Der Aufwand für solche Veranstaltungen sei jedoch – auch unabhängig von den Teilnehmern – sehr hoch, stellte Fröhlich fest.

Dies war für den Inchenhofener Vorstand auch ein Grund, heuer zum 50-jährigen Bestehen am nächsten Wochenende – 29. und 30. Juni – die letzten Wandertage in Leahad auszurichten. Es sind die 54., denn in den ersten Jahren gab es sogar noch Winter- und Sommerwanderungen. Die Spendenwanderung am 3. Oktober zugunsten der Mukoviszidose-Erkrankten, die von den Inchenhofenern Wanderern gemeinsam mit dem Ruppertszeller Verein am Sisi-Schloss seit bereits 19 Jahren ausgerichtet wird, bleibt aber weiterhin ein fester Bestandteil im Jahresprogramm des Vereins.

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