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Glauben

02.03.2012

Die religiöse Heimat in den Gemeinden stärken

Übermorgen wird in Walchshofen die Kirche umarmt. Aichacher Katholiken gefragt

Aichach-Walchshofen Mit einer Menschenkette soll die Kirche St. Martin im Aichacher Stadtteil Walchshofen am Sonntag, 4. März, umarmt werden (wir berichteten). Hinter dieser Aktion steckt die Bewegung „Kirche umarmen“, die sich für den Glauben vor Ort einsetzt. Unmittelbar nach dem Gottesdienst, der um 9.45 Uhr beginnt, werden sich die Kirchenbesucher um die Kirche aufstellen.

Wie Rupert Jung, Pfarrgemeinderatsvorsitzender in Aichach mitteilt, werde dann in einer kurzen Stellungnahme die Sorge ausgedrückt, dass in Zukunft das religiöse Leben in kleineren Orten verarmen könnte. Durch die zurückgehende Zahl der Priester soll im Bistum in Zukunft die heilige Messe regelmäßig nur noch in zentralen Orten gefeiert werden. Die Initiatoren der Aktion „Kirche umarmen“ befürworten für die kleineren Pfarreien Wort-Gottes-Feiern an den hoffentlich wenigen Sonntagen, an denen in ihrer Kirche keine Eucharistiefeier stattfinden kann. Davon erhoffen sie sich, dass die „religiöse Heimat“ in ihren Gemeinden so lebendig wie bisher erhalten bleibt.

Zum Gottesdienst und der anschließenden Aktion, die etwa zehn Minuten dauert, sind nicht nur die Pfarrangehörigen aus Walchshofen, sondern alle Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Aichach, also auch aus Ober-/Unterschneitbach, Oberwittelsbach, Oberbernbach und Aichach eingeladen. (AN)

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