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Kühbach

14.10.2019

Dieser Neu-Diakon ist bereit zum Dienst in der Kirche

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Beim Auszug standen die Fahnenabordnungen vor der Kirche Spalier.

In Kühbach wird die Einführung des Neu-Diakons Michael Gastl mit einem Gottesdienst gefeiert. Er erfährt viel Zuspruch und Respekt für seinen Weg.

Sogar die Sonne strahlte in den Altarraum der Kirche St. Magnus: Bei Kaiserwetter fand in Kühbach die Einführung des Neu-Diakons Michael Gastl statt, der Anfang Oktober in Augsburg seine Weihe empfing.

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Feierlich zogen die Ministranten und Fahnenabordnungen der Pfarreiengemeinschaft Kühbach, Pfarrer Paul Mahl, Konzelebrant Johann Menzinger, Pfarrer Adolf Nießner und Patendiakon Ludwig Drexel mit Gastl in die voll besetzte Kirche ein. Gekommen waren auch Landrat Klaus Metzger, Bürgermeister Johann Lotterschmid, Hanne Senger als Vertreterin der evangelischen Kirche, Konrektor Johannes Prockl und Federico Freiherr von Beck-Peccoz.

Kühbach: Der Kirchenchor umrahmte den Gottesdienst

Musikalisch umrahmten der Kirchenchor unter Leitung von Sabine Huber und Organist Michael Huber den feierlichen Gottesdienst. Die Fürbitten wurden von Vertretern der Pfarreiengemeinschaft gelesen. Tochter Regina und Patenkind Tobias übernahmen den Altardienst. An Gastl gewandt, sagte Pfarrer Mahl: „Unsere Pfarreiengemeinschaft freut sich, dass Sie bereit sind, an uns und mit uns den diakonalen Dienst am Wort und an den Tischen zu teilen. Sind Sie dazu bereit?“ Gastl antwortete: „Mit Gottes Hilfe und im Auftrag des Bischofs bin ich bereit.“

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Patendiakon Ludwig Drexel predigte. „Nichts ist dem Zufall überlassen“, sagte er. „Es ist auch kein Zufall, nachdem Gastls Ehefrau Silvia letzte Woche bei der Diakonweihe in Augsburg die Lesung gelesen hat, dass heute bei der Einführung in Kühbach seine Tochter Teresa ihre Nachfolge antritt.“

Drexel zeigte sich dankbar, dass sich Gastl „trotz seines tollen Berufes“ bereit erklärt hat, in der Kirche mitzuarbeiten. Denn es sei nicht immer leicht, mit Familie den Beruf auszuüben und nebenberuflich noch Diakon zu sein. Er überreichte ihm am Ende einen Rosenkranz von Papst Franziskus.

In diesem Zusammenhang dankte Gastl am Ende besonders den Rosenkranzbetern für ihr Gebet, das in Kühbach schon einige Früchte trage, denn es gibt bereits wieder junge Anwärter, die den Weg des Glaubens gehen. So ist ein junger Kühbacher ins Kloster gegangen, Josef Wagner will Priester werden.

Im Pfarrhof war anschließend die ganze Pfarreiengemeinschaft zum Stehempfang eingeladen. Bürgermeister Johann Lotterschmid gratulierte Gastl im Namen der Gemeinde. Er sagte: „Es freut mich außerordentlich, dass Sie es geschafft haben, mit der Weihe am letzten Samstag im hohen Dom zu Augsburg den Weg zum Diakon zu vollenden.“

Der Bürgermeister betonte: „In Zeiten von Priestermangel und vielen Problemen in der Kirche, die zu bewältigen sind, wird es immer wichtiger, dass es Menschen gibt, die diese verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgabe auf sich nehmen.“

Landrat Klaus Metzger zollte Gastl seinen Respekt dafür, dass er den Weg des Diakons neben Familie und Beruf eingeschlagen hat. Er sagte auch: „Der Neu-Diakon ist nicht nur für Kühbach, sondern für das ganze Wittelsbacher Land eine Bereicherung.“ Er wünschte ihm viel Kraft und Gottes Segen und überreichte einen Geschenkkorb mit Wittelsbacher Spezialitäten.

Kühbach: Pfarrer Winfried Stahl überbrachte die Glückwünsche

In Vertretung von Pfarrer Winfried Stahl überbrachte Hanne Senger die Glückwünsche der evangelischen Gemeinde Aichach-Altomünster. Sie wünschte Gastl einen Dienst mit viel Liebe und Demut und überreichte ein Liederbuch aus Taizé.

Der Pastoralratsvorsitzende Josef Golling erinnerte sich, dass Michael Gastl vor genau 35 Jahren die katholische Jugendarbeit in Kühbach initiiert hat. Begleitet und jahrelang geleitet wurde die Jugendarbeit unter anderem von den Töchtern Regina und Teresa. Golling sprach Gastl und seiner ganzen Familie die allergrößte Hochachtung aus, für den Entschluss neben Beruf und Arbeit eine Ausbildung zum Diakon zu absolvieren. „Jetzt, mit der Diakonweihe, bist du auf deinem Weg, den du vor 35 Jahren begonnen hast, ans Ziel gekommen und ich finde es toll, dass du nun deinen Weg fortsetzt bei uns in unserer Pfarreiengemeinschaft, als richtiger Diakon“ sagte Golling erfreut. Gastl war sehr gerührt über die große Anteilnahme. Er dankte am Ende allen ganz herzlich und sagte: „Mit diesem Tag setzen wir, so wie wir da sind, ein Zeichen für Gott und Jesus.“

Auf die Predigt von Diakon Drexel bezogen sagte Pfarrer Adolf Nießner abschließend: „Es ist kein Zufall, dass meine Zulassungsarbeit über das Diakonat gehandelt hat und dass der Weg ins Diakonat geöffnet worden ist. Es ist ein großartiges Zeugnis inmitten der Kirche.“

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