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Gemeinderat

15.11.2016

Digitalfunk: In Rehling fehlt ein Mast

Es hapert beim Digitalfunk in Rehling.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

An der Staatsstraße 2381 bei Rehling gibt es Probleme mit dem Digitalfunk. Die Suche nach einem geeigneten Standort für den Sendemast gestaltet sich schwierig.

Polizei und Feuerwehr funken bereits komplett digital, der Rettungsdienst folgt noch. Nach den ersten Monaten hat sich aber gezeigt, wo noch nachgerüstet werden muss. Eine Schwachstelle gibt es an der Staatsstraße 2381 im Gemeindegebiet Rehling, wie jetzt Behördenvertreter im Gemeinderat Rehling berichteten. Bei Unfällen dort könnte das Probleme bereiten.

Stefan Klein vom Staatlichen Bauamt in Augsburg und zwei Vertreter des Landeskriminalamts informierten den Gemeinderat über die schwierige Standortsuche für einen Funkmasten, wie Bürgermeister Alfred Rappel auf Anfrage berichtet. Das Thema führte etwa 20 Zuhörer in den Sitzungssaal.

Die Schwachstelle beim Digitalfunk würden die Behörden gern beseitigen. Derzeit sei die Situation so, dass es in Rehling Bereiche gebe, in denen es beim Funk zu sogenannten Zellwechseln käme, so Rappel. Das heißt: Der Funk wechselt zwischen zwei Masten. Das führt zu Störungen. Mehrere mögliche Standorte seien bereits untersucht worden. Ein geeigneter war nicht dabei. Um das Problem zu beheben, sei ein Funkmast an der Hangkante östlich der Staatsstraße notwendig, erläuterten die Behördenvertreter.

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Anwohner haben Angst vor Strahlung

Die Standortsuche für den rund 30 Meter hohen Mast gestaltet sich schwierig. Zum Einen befinden sich alle in Frage kommenden Grundstücke in Privatbesitz, so Rappel. Die Gemeinde selbst verfügt dort über keine Flächen. Zum Anderen haben einige Anwohner Befürchtungen, dass sie durch den Funkmasten in einer Entfernung von 250 Metern einer erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt sein könnten. Diese Sorge führte in der Sitzung auch zu einigen kritischen Nachfragen aus den Reihen des Gemeinderats. Die Behördenvertreter versuchten, diese Ängste zu nehmen. Die Strahlenbelastung sei sehr schwach, die Masten hätten eine geringe Sendeleistung und seien nicht vergleichbar mit normalen Mobilfunkmasten. Einen Beschluss hatten die Gemeinderäte nicht zu fällen. Der Tagesordnungspunkt diente lediglich zur Information des Gemeinderats. Die Behörden suchen weiter nach einem geeigneten Standort.

Ja zu Nebengebäude In der Sitzung ging es außerdem um zwei Bauangelegenheiten. Eine Bauvoranfrage drehte sich um ein Nebengebäude, das ein Bauwerber auf einer Hofstelle bauen will. Das 12 auf 15 Meter große Gebäude soll für eine Hackschnitzelheizung mit Lager sowie für das Unterstellen zweier Pferde mit Heu- und Strohlager dienen. Der Bau eines zusätzlichen Wohnhauses auf der Hofstelle war bereits früher mit einer Einbeziehungssatzung ermöglicht worden. Der Gemeinderat war der Ansicht, dass das Gebäude von dieser Satzung abgedeckt ist und gab sein Einverständnis, berichtet der Bürgermeister. Die Genehmigungsbehörde ist das Landratsamt.

Ja zu Mehrzweckhalle Ebenfalls keine Einwände hatte der Rat laut Rappel gegen ein Bauvorhaben im Außenbereich. Der Scheicherhof will einen alten Hühnerstall abreißen und durch eine landwirtschaftliche Mehrzweckhalle inklusive Hühnermistlager und Hackschnitzelheizung ersetzen. Es handle sich um ein privilegiertes Bauvorhaben.

Tomaschko besucht GemeindeBürgermeister Alfred Rappel kündigte einen Gemeindebesuch des CSU-Landtagsabgeordneten Peter Tomaschko an. Er hält am Montag, 21. November, von 13.30 bis 14.30 Uhr im Rehlinger Rathaus eine Bürgersprechstunde ab, Anmeldung unter Telefon 08233/793410.

Rehling in ReiseführerEinen Reiseführer für die Region Augsburg bringt der Reise-Idee-Verlag heraus. Darin wird die Gemeinde Rehling mit einer Doppelseite vertreten sein, informierte Rappel den Gemeinderat. Kosten: 395 Euro.

Neues Gerät für Bauhof Ein Heißwasser-Hochdruckreiniger wird für den Bauhof angeschafft. Das beschloss der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung. Das Gerät dient laut Rappel zur Fahrzeugwäsche und kostet rund 3500 Euro. (bac)

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