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Marktgemeinderat

22.06.2017

Drei Mehrfamilienhäuser am „Schüsselhauser Feld“

Der Entwurf vom April (hier ein Ausschnitt) wird etwas verändert: Südwestlich und östlich des Platzes sind nun zum Beispiel zwei Mehrfamilienhäuser geplant.
Bild: Plan: Stadt-Land-Fritz Friedberg

Neues Aindlinger Baugebiet lässt sich eventuell schneller realisieren. Jetzt ist ein weiterer Schritt getan

Aindling Das neue Baugebiet „Schüsselhauser Feld“ in Aindling könnte ein wenig schneller als gedacht auf den Weg gebracht werden. Wegen einer Novelle des Baugesetzbuches steht nun ein beschleunigtes Bebauungsplanverfahren zur Debatte. Die Voraussetzungen dafür sind nach erster Einschätzung der Verwaltung gegeben. Der Gemeinderat stimmte am Dienstag dem schnelleren Verfahren zu, sollte sich diese Annahme bestätigen.

Bei einem beschleunigten Verfahren ist unter anderem kein Umweltbericht nötig. Ebenso wenig wie eine Änderung des Flächennutzungsplanes. Es würde stattdessen eine redaktionelle Änderung reichen. Das beauftragte Ingenieurbüro Stadt-Land-Fritz aus Friedberg soll nun prüfen, ob die Voraussetzungen passen.

Stephan Fritz stellte dem Marktgemeinderat Änderung in der Planung vor. Wie vom Marktgemeinderat in einer früheren Sitzung angeregt, sind nun weitere Mehrfamilienhäuser vorgesehen. Eines war bereits auf dem östlichsten Grundstück geplant. Zwei weitere Mehrfamilienhäuser sind nun auf Grundstücken südwestlich des dreieckigen Platzes und östlich davon vorgesehen. Vorgeschrieben sind dort jeweils mindestens vier Wohneinheiten. Pro Wohneinheit werden zwei Parkplätze zur Pflicht. Der Entwurf des Bebauungsplanes geht nun als Nächstes in die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden.

Bauplätze für Hausen Für die Erweiterung des Baugebietes „Am Anger“ im Ortsteil Hausen fasste der Gemeinderat den Satzungsbeschluss. Was die Bedenken des Wasserwirtschaftsamtes hinsichtlich einer möglichen Überlastung der Kläranlage anbelangt, verwies der Gemeinderat per Beschluss auf die laufenden Bemühungen des Zweckverbandes in dieser Hinsicht. Die Erweiterung umfasst vier Bauplätze. In nichtöffentlicher Sitzung legte der Marktgemeinderat den Quadratmeterpreis auf 130 Euro fest. Das gab Bürgermeister Tomas Zinnecker gestern im Nachgang zur Sitzung bekannt.

Minus beim Wasser Ebenfalls ein Thema in der Gemeinderatssitzung war der Jahresabschluss 2016 der Wasserversorgung. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 860000 Euro. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist ein Minus von rund 30000 Euro auf. Das allerdings ist laut Hinweis der Verwaltung positiv für die Marktgemeinde. Denn dadurch besteht die zuvor entstandene Pflicht zur Körperschaftssteuer nicht mehr. Der Marktgemeinderat stimmte den Jahresabschluss mit 12:1 Stimme zu. (jca)

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