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Sitzung

14.02.2020

Echsheimer Baugebiet liegt an der „Antonibreite“

Gemeinderat vergibt Straßennamen. Krippen ziehen Frühstücksgeld künftig vom Konto ein

Die Gebühren für das Frühstück in den Kinderkrippen im Markt Pöttmes werden künftig zusammen mit der Grundgebühr eingezogen. Das beschloss der Marktgemeinderat einstimmig. Bislang wurde das Geld vom Krippenpersonal eingesammelt.

Im Baugebiet „Nähe Badanger“ in Echsheim, das die Gemeinde zu realisieren beginnt, war ein Name für die Erschließungsstraße zu vergeben. Auf Vorschlag von CSU-Fraktionssprecher Mirko Ketz, der in Echsheim wohnt und mit Anwohnern gesprochen hatte, entschied sich der Gemeinderat für „Antonibreite“. Auch andere Straßennamen dort seien an alte Flurnamen angelehnt, hatten die Anwohner laut Ketz argumentiert.

Mit einer Einbeziehungssatzung will der Gemeinderat Baurecht für eine Wohnbebauung im Grimolzhausener Norden schaffen. Im Oktober hatte er das Einvernehmen erteilt. Das Landratsamt hielt das Vorhaben für nicht genehmigungsfähig, da es im Außenbereich liege. Xaver Tyroller (CWG) sprach sich dafür aus, dort mehrere Bauplätze auszuweisen. Doch Bürgermeister Franz Schindele wies darauf hin, dass dafür ein aufwendiger Bebauungsplan nötig wäre, der das aktuelle Vorhaben bremse. Mit 19:1 (Gegenstimme: Helmut Drittenpreis, CWG) sprach sich der Gemeinderat für die Einbeziehungssatzung aus.

Echsheimer Baugebiet liegt an der „Antonibreite“

Ähnlich gelagert war ein Fall in Handzell, wo im Norden ein Einfamilienhaus geplant ist. Auch hier gab es keine Genehmigung des Landratsamtes, da das Gebäude im Außenbereich liege. Die Ratsmitglieder reagierten mit Kopfschütteln. Bürgermeister Franz Schindele sagte: „Für uns ist das kein Außenbereich.“ Drittenpreis wies darauf hin, dass die Stelle im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche gekennzeichnet sei. Einstimmig votierten die Räte für eine Einbeziehungssatzung. Die Grundstückseigentümer müssten jedoch die Erschließung sichern.

Bisher war die Verwaltungsgemeinschaft Pöttmes verpflichtet, Waren möglichst günstig einzukaufen. Nach einer Empfehlung der örtlichen Rechnungsprüfung beschloss der Gemeinderat, Waren und Dienstleistungen nun bevorzugt von Unternehmen aus dem Ort oder der Region in Anspruch zu nehmen. Nur wenn sich entscheidende Qualitätsvorteile oder Kosteneinsparungen ergäben, solle auf weiter entfernte Hersteller zurückgegriffen werden.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Wiesenbach wurde Helmut Dirr im Januar als Erster Kommandant gewählt. Sein Stellvertreter ist Marcus Wolf. Bei der Wehr in Schnellmannskreuth wurde ebenfalls im Januar Michael Symanski zum Ersten Kommandanten bestimmt. Der Gemeinderat stimmte zu.

Christoph Eichstaedt vom Staatlichen Bauamt Augsburg, der wegen des Ausbaus der Schrobenhausener Straße im Pöttmeser Gemeinderat war, kündigte weitere Informationen dazu für den Herbst an. Wie er auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilte, geht es dabei lediglich um einen weiteren Sachstand. „Überraschungen“ seien nicht zu erwarten.

Immendorfs Ortssprecher Stefan Kneißl sagte, die Jagdgenossenschaft habe ihn darauf hingewiesen, dass die Gräben seit Längerem nicht mehr geräumt würden. Schindele sagte zu, eine Firma zu beauftragen. (nsi)

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