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Sport

25.09.2018

Eichenlaub-Schützen eröffnen neue Schießanlage

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Auch den kirchlichen Segen erhielt die Schießanlage der Eichenlaub-Schützen in Eisingersdorf: Auf dem Foto erteilt ihn Pater Babu, daneben Schützenmeister Max Abt. Die neue Schießanlage ist vollelektronisch – auf den Bildschirmen im Vordergrund sehen die Schützen sofort, was sie getroffen haben. <b>Fotos: Josef Kigle</b>

Am Tag der offenen Tür präsentiert der Verein die renovierten Stände. Rund 1000 Arbeitsstunden der Mitglieder

Aindling-Eisingersdorf Tag der offenen Tür war bei den Eichenlaub-Schützen Eisingersdorf – und dies wurde von der Bevölkerung und vielen aktiven Schützen anderer Vereine angenommen, denn alle wollten sehen, was die Schützen über den Sommer hinweg gearbeitet hatten. Nun konnte die neue Schießanlage eröffnet werden.

Sechs neue Schießstände befinden sich jeweils im Erdgeschoss und im Keller, sie alle sind vollelektronisch. Jeder Schütze sieht auf einem Bildschirm sofort, was er getroffen hat. Das Ergebnis wird auch in den Gastraum übertragen.

Die Barriere bei den Schützen wurde neu aufgebaut an allen Ständen, die Beleuchtung wurde auf LED-Lampen umgestellt und der jeweilige Raum gleich ausgeleuchtet. Die Zentrale des ganzen Systems im Erdgeschoss wurde mit neuen Möbeln ausgestattet und die Schieß-stände allesamt mit neuen Fenstern und Rollos versehen. Schützenmeister Max Abt und seine freiwilligen Helfer haben ganze Arbeit geleistet und für die Jugend etwas für die Zukunft geschaffen. Es mussten unzählige Meter an Kabeln gezogen und der Durchbruch vom Erdgeschoss in den Keller gemacht werden. Bei den Kugelfängen musste ein Hintergerüst angefertigt werden, das ganz genau passte, dann wurden die elektronischen Teile eingebaut. Es wurde alles neu gestrichen, die Fenster wurden erneuert mit den dazugehörigen Rollos. Schließlich gestalteten die Vereinsmitglieder auch das Obergeschoss neu, in dem die Schützen sich umziehen, und verrichteten diverse weitere Arbeiten. Nun ist alles fertig und man freut sich bereits auf die am kommenden Wochenende beginnenden Gaurundenwettkämpfe. Insgesamt leisteten circa 15 Mitglieder rund 1000 Arbeitsstunden. Der Verein wartet nun auf Zuschüsse der Marktgemeinde Aindling und des Bayerischen Sportschützenbunds und hat auch selbst eine große Summe zu begleichen. Dass das Geld aber sehr gut angelegt sei, darüber war man sich am Tag der offenen Tür einig. (joki)

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