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Trauerfeier

09.02.2015

Ein Mann der Tat – im Glauben tief verwurzelt

Den Trauergottesdienst für Bernhard Kaltenstadler zelebrierte Dekan Stefan Gast, unterstützt von mehreren Geistlichen. Am Altar hattten sich die Fahnenabordnungen vieler Vereine aufgestellt.
Bild: Claudia Mokosch

Zahlreiche Redner würdigen die Verdienste des früheren Inchenhofener Bürgermeisters Bernhard Kaltenstadler

Zahlreiche Trauergäste und Geistliche, die der Gemeinde und somit auch dem Verstorbenen verbunden sind, gaben Bernhard Kaltenstadler am Samstag bei seiner Beerdigung das letzte Geleit. Das Leben des ehemaligen Bürgermeisters von Inchenhofen, der wie berichtet am Dienstag im Alter von 74 Jahren gestorben ist, war geprägt durch die tiefe Verwurzlung im Glauben und sein Engagement in verschiedenen Vereinen, Gremien und Organisationen. Darin waren sich alle Redner, die Kaltenstadler im Anschluss an den Trauergottesdienst in der Kirche Abschiedsworte widmeten, einig.

Dekan Stefan Gast schätzte das zuverlässige, akkurate Wesen des Inchenhofener Mesners, aber auch seine gesellige und fröhliche Seite. Seit 1997 versah der Verstorbene diesen Dienst zu Ehren St. Leonhards in Inchenhofen und erntete dafür auch Anerkennung über die Gemeindegrenzen hinaus. Der Dekanatsleiter des Mesnerverbands der Diözese Augsburg, Martin Ruhland, verabschiedete sich mit dem Mesnergebet im Namen des Verbandes und wünschte mit seinen Worten über die haltenden Hände Gottes, den Angehörigen viel Kraft beim Loslassen und Abschiednehmen.

Johann Schweizer zählte einige Verdienste des Verstorbenen auf. So sei Bernhard Kaltenstadler in seiner Funktion als Pfarrgemeinderat Initiator des ländlichen Seminars gewesen, jahrelang Vorreiter bei den Leonhardiumzügen und maßgeblich dafür verantwortlich, dass es wieder abendfüllende Theateraufführungen in Inchenhofen gab.

Bürgermeister Karl Metzger betonte, Kaltenstadlers Wirken sei stets eng mit dem Ort und dem Leben vieler Bürgerinnen und Bürger verbunden gewesen. „So hat er Bedeutsames geleistet und viel bewirkt“, sagte Metzger.

Landrat Klaus Metzger sagte, er wolle Kaltenstadler gerne ein „ehrendes Gedenken bewahren, weil solche Menschen rar sind, die nicht nur christliche Werte leben, sondern auch wissen, was es heißt, sich für seine Heimat einzusetzen.“ Auch Peter Tomaschko, Vorsitzender des CSU-Kreisverbands, und CSU-Ortsvorsitzender Heinrich Schoder erinnerten an den Verstorbenen „als Mann der Tat“ und Gründer des Ortsverbandes, der „aus innerer Überzeugung christliche Ideale gelebt hat“.

Zum Schluss dankte TSV-Vorsitzender Joachim Schnürer dem ehemaligen Vorsitzenden, unter dessen Regie das neue Sportgelände entstanden war. Der Kirchenchor, dem Kaltenstadler rund 30 Jahre als Sänger angehörte, gestaltete den Trauergottesdienst und verabschiedete sich musikalisch am Grab. Mit dem Tod Bernhard Kaltenstadlers verliert die Familie, aber auch die Gemeinde eine treibende Kraft und einen vielseitig engagierten Menschen, der fehlen wird.

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