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Gastronomie

16.05.2019

Ein bayerisches Wirtshaus für Aichach

Das Atelier an der Ecke Donauwörther- und Schrobenhausener Straße in Aichach wird in den nächsten Wochen renoviert.
Bild: Samuel Jacker

Die Brauerei Storchenbräu sucht einen Pächter für das „Atelier“, das früher „Kyklos“ hieß. Zunächst wird aber renoviert. Ein Bewerber hat gute Chancen.

Für das ehemalige „Atelier“ in Aichach wird weiterhin ein Pächter gesucht. Aus der Gaststätte mit Biergarten an der Schrobenhausener Straße soll möglichst ein bayerisches Wirtshaus werden. Das zumindest wünscht sich Hans Roth jun., Firmenchef von Storchenbräu in Pfaffenhausen. Der Brauerei aus dem Unterallgäu gehört das Haus an der Neubaur-Kreuzung.

Rund 50 Wirte haben sich laut Roth bereits um die Gaststätte beworben. Die meisten davon wollten griechisches Essen anbieten. Aber auch Italiener, Kroaten und Asiaten hätten das Lokal gerne übernommen. Deutsche Bewerber waren bisher Mangelware. Allerdings berichtet Roth von einem „interessanten“ Anwärter aus Augsburg. Zwei Freunde aus der Gastronomie würden seine Idee eines bayerischen Wirtshauses in Aichach gerne umsetzen, ihnen fehlt jedoch das nötige Personal. Roth ist mit den Augsburgern so verblieben, dass sie weiterhin nach Personal suchen und er weiter nach einem anderen möglichen Pächter. Gerne würde er das Haus auch an einen Wirt aus dem Aichacher Raum verpachten, „mit Bezug zu den Leuten vor Ort“, so Roth.

Statt bayerisch ist auch griechisch möglich

Bis der passende Bewerber gefunden ist, wird die Gaststätte zunächst renoviert: Sockel, Fassade, Fenster und Küche sollen erneuert werden. Das Nebenzimmer wird eventuell noch mit Holz vertäfelt und auch ein Holzboden steht zur Debatte. Die Inneneinrichtung kommt laut Roth aber erst zum Schluss an die Reihe, wenn feststeht, wer das Lokal künftig betreibt.

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Sollte sich kein bayerisches Wirtshaus umsetzen lassen, könnte sich Roth wieder eine griechische Gaststätte und ein Wiederaufleben des früheren Namens „Kyklos“ vorstellen. Erst Holger Weiß hatte das Lokal 2016 in „Atelier“ umbenannt, als er es mit neuem Konzept – unter anderem als Ausstellungsort – wiedereröffnete. Wie berichtet, musste der Inhaber des gleichnamigen Aichacher Fotostudios aber Ende Februar schließen, weil die Arbeitsbelastung neben dem Fotostudio zu hoch war.

Brauerei-Chef: Die Aichacher trinken gerne gutes Bier

Dass der Standort nach wie vor ein sehr guter ist, davon ist Roth überzeugt. Er hat den Eindruck, dass die Aichacher gerne ausgehen und gerne gutes Bier trinken. Geht sein Wunsch in Erfüllung, soll das „Atelier“ in zwei bis drei Monaten unter dem Namen „Bräuhaus zum Storchen“ oder „Storchenwirt“ wiedereröffnen.

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