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Jubiläum

15.03.2009

"Ein bildendes und bewegendes Element der Gemeinde Affing"

25 Jahre Liederkranz Mühlhausen. Nicht einmal die Verantwortlichen selbst hatten mit so starkem Interesse seitens der Bevölkerung gerechnet. Noch vor Beginn der Feierlichkeiten mussten sie noch eine Tischreihe in die Affinger Mehrzweckhalle rücken - und die war danach voll besetzt. Von Martin Golling

Affing-Mühlhausen 25 Jahre Liederkranz Mühlhausen. Nicht einmal die Verantwortlichen selbst hatten mit so starkem Interesse seitens der Bevölkerung gerechnet. Noch vor Beginn der Feierlichkeiten mussten sie noch eine Tischreihe in die Affinger Mehrzweckhalle rücken - und die war danach voll besetzt. Freilich hatten die drei Organisatoren des Abends, Albert Brandmeir, Inge Erhard und Marie Brandmeir-Zettl ein Programm entworfen, das auch zwei Konzertabende ausgefüllt hätte.

Es lockten neben der "D'Freida-Musi" als dezent-solide Blasmusik und der Volkstanzgruppe Anwalting illustre Namen der Chorszene rund um Affing: Der Männerchor des Augsburger Sängerkreises (ASK), Camerata Augsburg und der Liederkranz selbst unter der Leitung von Inna Heupel. Bürgermeister Rudi Fuchs nannte dieses Ensemble "ein bildendes und bewegendes Element der Gemeinde Affing".

Tatsächlich, so Conferencier Heinz Kroner, hatte der Liederkranz im zurückliegenden Viertel Jahrhundert genügend Gelegenheiten, um sich auf Hochzeiten, Geburtstagen, auf dem Affinger Weihnachtsmarkt oder dem Bürgerfest Mühlhausen als "bildend und bewegend" zu zeigen - "nicht zu vergessen: die regelmäßigen Auftritte in der Mühlhausener Pfarrkirche", wie der Ortsgeistliche Pater Dominikus Kirchmaier OP nachreichte. Mit einem der ersten Volkslieder, die der Liederkranz im Jahr 1984 einstudierte, mit "Ännchen von Tharau", begann der musikalische Abend, der bis 23 Uhr dauerte.

"Ein bildendes und bewegendes Element der Gemeinde Affing"

"Wir singen nicht für Gut und Geld - wir gratulieren", schmetterten die ASK-Männer unter Dirigentin Sylvia Luther von der Galerie herab. "Camerata Augsburg" nennen sich zwei Sängerinnen und die drei Sänger. Eine von ihnen ist Bettina Löwl, die selbst schon unter ihrem Mädchennamen Lawriw den Liederkranz leitete.

"O musica, du edle Kunst", hieß das erste Lied von Camerata - und die Formation beeindruckte das Publikum so sehr, dass es fortan bei den Camerata-Liedern mucksmäuschenstill im Saal wurde. Fürs Auge taten die Tänzerinnen und Tänzer der Volkstanztanzgruppe etwas, für den Gaumen ihrer Besucher sorgten die Frauen vom Liederkranz selbst - mit Gulaschsuppe, belegten Broten und vielem mehr.

Mitglieder mit Urkunden und Ehrennadeln gewürdigt

Dass es den Liederkranz Mühlhausen auch ein Vierteljahrhundert nach seiner Gründung noch gibt, ist mit das Verdienst von Georg Breumair, der 24 Jahre als erster Vorsitzender die Geschicke des Vereins leitete. Sein Nachfolger Albert Brandmeir ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden.

Knapp 60 Mitglieder konnte der Liederkranz in all diesen Jahren in etwa halten. Etliche von ihnen sind seither aktiv als Sängerinnen und Sänger dabei. Für sie hatte Helmut Krämling, Chef des ASK, eine Urkunde und die Ehrennadel des ASK mitgebracht.

Ausgezeichnet mit der Ehrennadel des ASK für 25 Jahre als aktives Mitglied wurden: Rosa Breumair, Georg Breumair, Maria Malleier, Claudia Settele, Franz Tichi, Margaretha Lawriw, Hilde Langer und Karl Langer. Neben diesen aktiven Mitgliedern gibt es jene, die nicht singen, oder besser: nicht mehr singen, aber ihrem Gesangsverein dennoch die Treue hielten. Für 25 Jahre Mitgliedschaft zeichnete Albert Brandmeir aus: Max Baumüller, Hans Lawriw, Petra Rieß, Thekla Riß, Renate Sturm, Johann Fischer, Christine Tränkl und Walter Bauer.

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