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Festakt

07.05.2016

Elisabethschule in Aichach wird 30 

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2 Bilder
Die Trommelgruppe der Klasse MS 2 brachte Stimmung in den Saal.
Bild: Josef Mörtl

Heilpädagogische Tagesstätte Elisabeth und Schule in Aichach feiern Jubiläum. Ehepaar erhält Inklusionspreis

Groß gefeiert haben die Aichacher Elisabethschule und die Heilpädagogische Tagesstätte Elisabeth: Beide Einrichtungen gibt es seit 30 Jahren. Am Fest zu diesem Jubiläum nahmen neben vielen Eltern, Mitarbeitern und Lehrkräften sowie Ehrengästen auch zahlreiche ehemalige Schüler teil.

Schulleiterin Christiane Nerb-Straub betonte, die Kinder und Jugendlichen der Einrichtung stünden immer im Mittelpunkt. „Jeder kann sich hier individuell entwickeln.“ Die Elisabethschule sei ein Ort, an dem fröhliche Gemeinschaft erlebt werde, wo alle jeden Tag mit Freude zusammenkämen. Doch das Gebäude ist mittlerweile in die Jahre gekommen, merkte Nerb-Straub an. In Bälde steht eine Sanierung an.

Landrats-Stellvertreter Peter Feile wandte sich zuerst an die Kinder. Ein großer Vorteil sei, dass die Elisabethschule großen Wert auf die Zusammenarbeit mit anderen Schulen lege. Feile hat das Projekt vom ersten Tag an miterlebt. Es sei ein Erfolgsmodell, lautete sein Fazit. Mit dieser Schule sei eine wichtige Lücke geschlossen worden. Landrat Klaus Metzger, der verhindert war, ließ übermitteln, dass ihm die Elisabethschule ans Herz gewachsen sei. Die Kinder bräuchten das ganze Vertrauen und die Zuneigung aller. Jeder von ihnen sei einzigartig.

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Festreden gab es auch vom Geschäftsführer des Trägervereins, der Lebenshilfe Aichach-Friedberg, Konrad Schwegler, sowie vom ehemaligen Vorsitzenden Horst Thoma. Thoma betonte: „Es ist für mich eine Freude, wenn ich hier rein komme.“ Er hatte 1976 den Vorsitz der Lebenshilfe übernommen und ist seit fünf Jahren deren Ehrenvorsitzender. Für ihn wäre es ein Fortschritt, wenn Menschen mit Behinderung gleichberechtigt in der Gesellschaft leben könnten, betonte er. Nicht bei allen sei das Projekt Lebenshilfe anfangs auf Begeisterung gestoßen, sagte er. Erst 1981 mit dem Privatisierungsvertrag sei dieses Projekt vorangetrieben worden. Auch die Ängste der damals betroffenen Lehrkräfte konnten abgebaut werden, so Thoma.

Schulleiterin Christiane Nerb-Straub und ihre Stellvertreterin Johanna Hanser, Stefanie Schuhladen, die Leiterin der Heilpädagogischen Tagesstätte, sowie ihre Stellvertreterin Mandy Römer ließen dann 30 Jahre Elisabethschule und Heilpädagogische Tagesstätte Revue passieren. Sie vergaßen auch den ehemaligen Schulleiter Georg Weber nicht, der auf der Bühne mit Blumen geehrt wurde. Zwischendurch wurde es auch musikalisch beim Festakt. Die Trommlergruppe der Klasse MS 2 sowie die Trommelgruppe und der Schulchor ließen gute Stimmung aufkommen. Musikalisch unterhielt außerdem die Gruppe „So What“ mit Moni (Gitarre/Bass), Chuck (Keyboard) und Boysie (Gitarre). Abschließend wurde der Inklusionspreis der Schule für besondere Verdienste um die Einrichtung verliehen: Er wurde Nicole und Andreas Matthes für ihr Musicalprojekt „Wolle, Wiwi und Wawa“ verliehen, das sie mit der Elisabethschule auf die Bühne gebracht haben. Das Projekt ist wie berichtet auch mit dem Deutschen Bürgerpreis ausgezeichnet worden.

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