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Erhalt der Wälder geht uns alle an

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Kommentar Von Nicole Simüller
19.08.2019

Die Wälder im Landkreis Aichach-Friedberg sind in ihrem ökologischen Nutzen und als Erholungsraum unersetzbar. Ob es ihnen gut geht, geht uns alle etwas an.

Ein Viertel des Landkreises ist bewaldet. Ob es den Wäldern im Wittelsbacher Land gut geht oder ob Stürme, Hitze oder der Borkenkäfer sie in die Knie zwingen, geht uns somit alle etwas an.

Das gilt nicht nur für die Wälder im Landkreis Aichach-Friedberg. Sondern auch für die Regenwälder, die weltweit gerodet werden, um Tropenholz zu gewinnen, Weiden für Rinderherden anzulegen oder Ölpalmen anzubauen, um billiges Palmöl für unsere Lebensmittel oder Kosmetika zu ernten. Ebenso für die riesigen Waldflächen, die in jüngster Zeit in Deutschland, Sibirien, Südeuropa, in der Arktis oder anderswo niederbrannten und als grüne Lungen und CO2-Speicher verloren sind.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz spricht nach dem Waldsterben in den 1980er-Jahren bereits vom „Waldsterben 2.0“. Schon lange vor den Fridays-for-future-Demos schrieb sich das Projekt „Plant for the planet“ auf die Fahnen, weltweit eine Milliarde neuer Bäume zu pflanzen. Der Wald ist wieder zum Politikum geworden. Das ist grundsätzlich gut so – auch wenn nicht alles, was da im Eifer des politischen Gefechts groß angekündigt wird, am Ende so nachhaltig umgesetzt werden dürfte, wie der Klimawald wachsen soll.

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Je konkreter, je zielstrebiger, je einvernehmlicher der langfristige Erhalt der Wälder im Landkreis verfolgt wird, desto besser. In ihrem ökologischen Nutzen und auch als Erholungsraum vor der Haustür sind sie unersetzbar.

Lesen Sie dazu den Artikel Wie dieser Wald nach der Tornado-Katastrophe von 2015 neu auflebte

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