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Digitalfunk

14.02.2012

Erst drei Antennen stehen im Kreis

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Digitalfunk - im Landkreis stehen erst drei Antennen. 

 2014 soll die neue Technik funktionieren. Bis dahin müssen im Landkreis allein 5500 Feuerwehrler geschult werden

von Nicole Simüller

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Aichach-Friedberg Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland im Jahr 2006 hätte der digitale Behördenfunk schon in Betrieb sein sollen. Jetzt, sechs Jahre danach, läuft er noch immer nicht. Viel schwieriger als erwartet ist die Umstellung vom bisherigen Analog- auf den Digitalfunk. „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“ (BOS) warten schon lange darauf, dass das nach offiziellen Angaben abhörsichere und weniger störanfällige System kommt – unter ihnen Polizei und Feuerwehren.

Nach Angaben von Michael Ruhland von der Projektgruppe „DigiNet“ im Bayerischen Innenministerium soll bis Jahresende die Infrastruktur weitgehend aufgebaut und die Technik installiert sein. Danach werden die Netzabschnitte Schritt für Schritt in Betrieb genommen. Das soll bis 2014 abgeschlossen sein. Ben Bockemühl, Kreisbrandrat im Wittelsbacher Land, sagt: „Ich hoffe, dass die Zahlen stimmen und das Thema zum Ende kommt.“ Doch bis dahin wartet noch viel Arbeit auf die Nutzer des Behördenfunks. Auf den Kreisbrandrat kommt eine Mammutaufgabe zu: Er muss dafür sorgen, dass rund 5500 Feuerwehrleute im Landkreis auf die Technik vorbereitet sind, wenn sie denn eines Tages zur Verfügung steht. Die neun Standorte, an denen die Sendeanlagen im Wittelsbacher Land aufgebaut werden, sind laut „DigiNet“ mittlerweile alle vertraglich gesichert. Doch nach Angaben der mit dem Standortmanagement beauftragten Firma Telent stehen bislang gerade einmal drei Anlagen in Aichach-Klingen, Friedberg und Dasing-Tattenhausen. (Mehr dazu in der Dienstagsaugabe der Aichacher Nachrichten)  

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