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Kühbach-Unterbernbach

15.04.2015

Erstes Resultat: Trinkwasser ist sauber

Erste Entwarnung für die Wasserabnehmer der Halsbachgruppe im Raum Kühbach und Schrobenhausen: Bei weiteren Proben wurden keine Enterokokken mehr im Wasser festgestellt.
Bild: Bernhard Weizenegger

Am Montag wurde bekannt, dass im Wasser der Halsbachgruppe Bakterien gefunden wurden. Jetzt gibt es erste Entwarnung. 

Kühbach Die neuen Ergebnisse sind da. Demnach ist im Trinkwasser der Halsbachgruppe keine Verunreinigung mehr vorhanden. Das teilte am Mittwoch Kühbachs Bürgermeister Hans Lotterschmid mit, der zugleich Vorsitzender des Zweckverbandes Halsbachgruppe ist.

Am Montagvormittag hatte ein Institut im Auftrag des Zweckverbandes weitere Wasserproben von jedem Brunnen, von der Aufbereitungsanlage, vom Hochbehälter und beim Endverbraucher genommen. Am Mittwochvormittag erhielt Lotterschmid das Resultat: Ihm zufolge wurden keine Enterokokken mehr im Wasser nachgewiesen.

Unabhängig vom Wasserzweckverband nahm auch das Gesundheitsamt Neuburg-Schrobenhausen Proben. Diese Ergebnisse werden laut Lotterschmid am Donnerstag erwartet.

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Wie berichtet, waren bei einer Routinekontrolle Enterokokken im Wasser entdeckt worden. Diese Bakterien kommen im Kot vor. Der Zweckverband rief daher am Montag rund 220 Haushalte in den Kühbacher Ortsteilen Unterbernbach und Rettenbach sowie die weiteren Abnehmer im Raum Schrobenhausen dazu auf, das Trinkwasser abzukochen. Insgesamt sind rund 600 Haushalte an die Halsbachgruppe angeschlossen.

Noch am Montag stellte der Zweckverband komplett auf den Notverbund der Magnusgruppe um. Das Gesundheitsamt hielt das Abkochgebot auch danach aufrecht, um auf Nummer sicher zu gehen. „Das muss jeder selbst entscheiden“, so Lotterschmid.

Er geht inzwischen davon aus, dass bei der Entnahme der usprünglichen Proben, in denen Enterokokken entdeckt wurden, ein Fehler passiert war. „Das ist sicher ein reiner Messfehler“, so Lotterschmid. Anders sei für ihn nicht erklärbar, wie zunächst Enterokokken gefunden würden und wenige Tage später keine Verunreinigung mehr messbar sei.

Wie Hans Lotterschmid betont, entnimmt das von der Halsbachgruppe beauftragte Institut die Proben seit Anfang dieses Jahres selbst. „Die Proben werden nicht von unseren Wasserwarten vorgenommen.“ (nsi/jca)

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