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30.06.2017

Essig statt Feuer gegen Unkraut

Obergriesbacher Bauhof probiert es jetzt alternativ

Wie lässt sich Unkraut leicht und vor allem effektiv bekämpfen? Mit dieser Frage befasste sich der Obergriesbacher Gemeinderat in der jüngsten Sitzung. Bürgermeister Josef Schwegler wollte eigentlich die Neuanschaffung eines Geräts zur Unkrautbeseitigung mit Flammen, heißem Dampf oder Schaum beschließen lassen. Es kam aber nicht zu einer Kaufentscheidung.

Stattdessen wurde nach einer kurzen Unterbrechung das Schreiben einer Bürgerin verlesen. Sie wünschte sich, dass das Geld lieber „in eine Schulung für die Bauhof-Mitarbeiter“ investiert wird. Die Frau bemängelte den Radikal-Schnitt, den die Mitarbeiter vielen Pflanzen verpassten, und merkte an, dass es ohnehin nicht nötig sei, eine Maschine zur Wildkräuterbeseitigung anzuschaffen. Schließlich habe es in den vergangenen Jahren noch nie so einheitlich wie heute in Obergriesbach ausgesehen.

Der Bürgermeister erklärte, dass es um Sicherungs- und Pflegemaßnahmen gehe. Tassilo Drobek plädierte dafür, mit Essigsäure auf die Pflanzen zu spritzen und kein neues Gerät anzuschaffen. Auch wenn Schwegler auf den Geruch und die viel frequentierten Orte am Friedhof, am Kindergarten, an der Schule und an den Feuerwehrhäusern verwies, stimmten nur er selbst und Hans Greppmeier gegen Drobeks Vorschlag. So wird nun versucht, dem Unkraut mit Essigsäure zu Leibe zu rücken.

Sowohl die Bauvoranfrage zur Errichtung eines Wohnhauses mit Garage und Stellplatz in Zahling als auch der Bauantrag bezüglich eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Obergriesbach wurden einstimmig genehmigt.

Für die Baulandausweisung nahe dem Aussiedlerhof ist der Rat eines Planers nötig. Der Berg hinter dem Eichenweg hat eine Steigung von 16 bis 18 Prozent. Die Erschließung mit Straße und Kanal würde sehr teuer werden.

Einen Zuschuss von 50 Euro bekommt der Blindenbund, das Bayerische Rote Kreuz 560 Euro. (brast)

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