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Jubiläum

12.09.2019

FC Gundelsdorf feiert 60. Geburtstag

Am Anfang fehlte es an allem – nur nicht an Einsatzwille und Kameradschaft

Dem FC Gundelsdorf stehen Festtage bevor. Vom 20. bis zum 22. September feiert der Traditionsverein des Pöttmeser Ortsteils im würdigen Rahmen sein 60-jähriges Bestehen. Die Verantwortlichen des Vereins haben ein Programm festgelegt.

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Rückblick: 1958 und 1959 setzte sich in Gundelsdorf immer mehr die Überlegung durch, einen eigenen Fußballverein zu gründen, um endlich einen regelmäßigen und geordneten Spielbetrieb aufnehmen zu können. All die Jahre zuvor war insbesondere die fußballbegeisterte Gundelsdorfer Jugend gezwungen, ihrem Sport auf abgemähten Wiesen oder ab 1958 auf dem Bolzplatz auf dem Tagberg nachzugehen. Ob dieser schlechten Verhältnisse schlossen sich auch die älteren Spieler, die beim SSV Petersdorf oder dem TSV Alsmoos spielten, der Idee einer Vereinsgründung an. Es waren vor allem vier dieser auswärts spielenden Senioren, auf deren Initiative hin der FC Gundelsdorf aus der Taufe gehoben wurde.

Mitte 1959 fand im Gasthof Zur Krone in Gundelsdorf ein Kameradschaftstreffen mit Tanz statt. Auf dieser Veranstaltung fassten die Spieler, unterstützt von ihren anwesenden Anhängern, den Entschluss, den schon lange gehegten Wunsch in die Tat umzusetzen. Für den 2. Oktober wurde im Gasthof Zur Krone eine Versammlung einberufen, die ohne schriftliche Formalitäten den FC Gundelsdorf gründete. Die Gründungsmitglieder waren Paul Assenbrunner, Stefan Baumgartner, Geistlicher Rat Albert Beck, Andreas und Konrad Brieschenk, Josef Fritz, Martin Funk, Adolf und Anton Heinz Johann Heigemeir, Melchior Helmle, Isidor und Josef Kastl, Peter Kammerer, Otto Kigle, Ludwig Lesti, Alois und Rudolf Lerner, Ulrich Mayr, Georg Mahl, Thomas Mayr, Georg Mörtl, Anton Piller sen. und jun., Erich Pilz, Lorenz Reim, Johann und Josef Riwan, Fritz Schaller, Johann Schäfer, Johann Schmid, Anton Schmidberger, Bruno Seelig, Kaspar Seitz, Anton Spangler, Michael Strobl, Georg Sprang, Josef Straßmeir, Josef Steinbichler, Helmut Vogel, Anton Weiß und Josef Zettl.

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Die Wahl des Vorstands erwies sich als unproblematisch. Zum Ersten Vorsitzenden wurde Georg Mörtl gewählt, sein Stellvertreter wurde Paul Assenbrunner. Zum Abteilungsleiter bestimmte die Versammlung Helmut Vogl und zum Kassenwart Kaspar Seitz. Das Amt des Schriftführers wurde dem Lehrer Bruno Seelig übertragen. Zum Platzwart wurde Josef Zettl bestimmt. Nun galt es, die auf der Gründungsversammlung gefassten Beschlüsse zu verwirklichen. Doch es fehlte am Anfang an allem. Aber Einsatzwille und Kameradschaft halfen, über den Berg von Schwierigkeiten langsam hinwegzukommen. Für die Saison 1960/61 wurde eine erste Mannschaft zum Spielbetrieb in der C-Klasse Aichach angemeldet.

Das alles geht aus der Festschrift zum Fest des 25-jährigen Bestehens mit Bannerweihe hervor.

Der FC Gundelsdorf hat für die drei Festtage zu seinem 60. Geburtstag ein umfangreiches Programm ausgearbeitet.

Gestartet wird am Freitag, 20. September, ab 19 Uhr mit einem bayerischen Abend mit Ehrung verdienter Vereinsmitglieder. Dazu haben sich auch die Mitglieder des Patenvereins TSV Gundelsdorf aus Oberfranken angekündigt.

Der Samstag, 21. September, beginnt um 10 Uhr mit einem Weißwurstfrühstück. Um 15 Uhr steht das Punktspiel der Zweiten des FC gegen die Zweite aus Eurasburg an. Um 17 Uhr spielt die Erste um Punkte gegen Stätzling II. Ab 21 Uhr gibt es im Sportheim eine „Bad Taste Party“.

Am Sonntag, 22. September, findet um 10 Uhr in der Gundelsdorfer Hl.-Kreuz-Kirche ein Gottesdienst statt. Im Anschluss gibt es auf dem Sportgelände Mittagessen und zum Festausklang am Nachmittag Kaffee und Kuchen. (möd-)

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