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Champions-League-Finale

28.05.2013

Fangesänge von Robben dirigiert

In einer großen Gruppe reisten junge Bayern-Fans aus Tödtenried zum Champions-League-Finale nach Wembley. Martin Lechner (Zweiter von links) beeindruckte besonders das Stadion.
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In einer großen Gruppe reisten junge Bayern-Fans aus Tödtenried zum Champions-League-Finale nach Wembley. Martin Lechner (Zweiter von links) beeindruckte besonders das Stadion.
Bild: Reisegruppe Sielenbach

Im Zuschauerblock hinter dem Tor feiern Aindlinger Fans den Sieg über Dortmund in Wembley. Schon tagsüber beherrscht das Münchner Rot-Weiß die Stadt.

Für Franz Schwab war Arjen Robben zum Greifen nahe. Auf der Bande stehend dirigierte der Bayern-Torjäger die Fans nach dem Sieg im Champions-League-Finale. „Wir konnten jedes Wort genau verfolgen“, sagt Schwab, Vorsitzender der „Bayern-Fans Aindling 2000“. Direkt im Zuschauerblock hinter dem Tor im Wembley-Stadion standen die Bayern-Anhänger aus dem Landkreis. „Wir hatten wirklich unglaubliches Glück mit den Karten.“

Mit drei Bussen waren die Aindlinger am Tag zuvor nach London gereist. 23 Fans hatten sich Tickets für das Finale gegen Borussia Dortmund gesichert. Nach einer kleinen Sightseeingtour am Samstag stand der Rest des Tages ganz im Zeichen des Fußballs. Nur selten trafen die Aindlinger am Nachmittag auf Engländer. „Überall in der Stadt waren Bayern- und Dortmund-Fans“, sagt Schwab. Anfeindungen habe es nicht gegeben. „Die Stimmung war sehr friedlich.“

Zu Beginn der Partie war Schwab nicht mit der Leistung seiner Mannschaft einverstanden.„Dann ist das Spiel immer besser geworden“, analysiert er. Das Tor von Mario Mandzukic in der 60. sei wie eine Befreiung gewesen. Aber nur acht Minuten später gelang dem BVB der Ausgleich durch einen Elfmeter von Ilkay Gündogan. „Ich dachte nur, jetzt kommt wieder Manchester“, sagt Schwab in Anspielung an das tragische Champions-League-Finale von 1999, das Bayern überraschend in der Nachspielzeit verlor.

Doch es kam anders. Nach dem erlösenden 2:1 von Robben, war unter den Aindlingern „Partystimmung“ angesagt. „Wir sind im Stadion geblieben, bis die Spieler in die Kabine gegangen sind“, sagt Schwab. Am Freitag streifen die Aindlinger wieder ihre roten Trikots über und fahren nach Berlin. Nächsten Samstag kann der FC Bayern im DFB-Pokalendspiel nach der Meisterschaft und dem Gewinn der Champions League das Triple schaffen. „Das wäre das krönende Erlebnis für unseren Fanclub.“

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Aichacher Nachrichten.

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