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Aichach

21.10.2019

Fans singen Geburtstagsständchen für die JJ Blues Band

Die JJ Blues Band (von links): Richard „Harti“ Bauch, Klaus „Brugi“ Weber, Stefan Mader, Melli Sprenger, Ralf Dippel, Matthias „Hias“ Schröck und Jürgen Mill.
Bild: Alice Lauria

Zum Jubiläumsabend anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Kultband kommen mehr als 100 Besucher in den Freiraum nach Blumenthal

Als Urgestein der Aichacher Musikszene kann man die fünf Musiker der JJ Blues Band getrost bezeichnen. Seit immerhin 30 Jahren sind sie eine feste Größe auf den Bühnen des Wittelsbacher Landes. Die Band um den Sänger mit der unverwechselbaren Soulstimme, Klaus „Brugi“ Weber spielt über drei Jahrzehnte mit der immer gleich bleibenden Begeisterung. Das Aichacher Publikum dankt es ihnen.

Samstagabend zum Jubiläumskonzert im Freiraum in Schloss Blumenthal kamen über hundert Fans, um gemeinsam zu feiern. Zusätzlich zu den weiteren Stamm-Mitgliedern der Band, Jürgen Mill (Gitarre, Gesang), Richard „Harti“ Bauch (Mundharmonika, Gitarre, Gesang), Ralf Dippel (Schlagzeug) und Matthias „Hias“ Schröck (Bass) begleiteten sie an diesem besonderen Abend noch Sängerin Melli Sprenger und Stefan Mader an den Percussions. Beide sind bereits seit Jahren treue Weggefährten und Freunde der JJ Blues Band. Mit „Tell me Baby“, einem mitreißenden Titel von Big Mama Thornton, gaben die Jungs schon beim ersten Titel ordentlich Gas.

Spektakuläres Solo von Richard Bauch

Ein spektakuläres Solo von Richard Bauch an der Mundharmonika markierte diesen Song ebenso wie eine der Zugaben, „Long Train Running“, einen weithin bekannten Hit der Doobie Brothers. Zwei Lieder des britischen Blues Sängers John Mayall, nämlich „Natures disappear“, gesungen von Schlagzeuger Ralf Dippel, und „Room to Move“ mit einem Percussion Solo von Stefan Mader, fanden sich ebenfalls im Programm des Abends. Aber auch Eigenkompositionen der Band werden zum besten gegeben: „Colors in your head“, „Don’t you hear the Call“ und „God is with who f…ing ever“ stammen alle aus der Feder der Aichacher Musiker selbst. Während des kompletten Konzertes konnte der Zuschauer beobachten, wie die Mitglieder der JJ Blues Band die Musik mit Leib und Seele leben. Richard „Harti“ Bauch schwang mit jeder Faser des Körpers mit, wenn er seiner Mundharmonika die bluesigen Töne entlockte, Stefan Mader tanzte förmlich an den Percussions und Klaus „Brugi“ Weber hatte während des gesamten Abends ein mehr als zufriedenes Grinsen auf den Lippen. Von Eric Clapton ergänzten zwei Werke das Repertoire „Further on up the Road“ und der „Walking Blues“. Von den siebziger Jahren wurden mit James Cottons „One more Mile“ ebenso Stücke präsentiert wie aus jüngster Zeit mit „Whiskey, Beer & Wine“ von Buddy Guy aus dem Jahr 2015. Dies macht sicherlich auch einen Teil des Erfolges aus: Die JJ Blues Band legt sich nicht auf ein Genre oder eine Epoche fest.

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Programm der JJ Blues Band bleibt aufregend

Das Programm bliebt abwechslungsreich und aufregend. Rock’n Roll schwang ebenso mit wie Country Klänge. Den größten Teil der Lieder sang die Soulstimme von Klaus „Brugi“ Weber, teilweise begleitet von Melli Sprenger, aber auch Richard „Harti“ Bauch („Keep it to yourself“ von Sonny Boy Williamson und „Geneva“ von Alexis Korner) und Jürgen Mill (den selbst geschriebenen Song „You don’t care“ und „I’m ready“ von Muddy Waters) glänzten mit ihren markanten Stimmen.

Spätestens bei „Feeling Good“ von J.B. Lenoir klatschte, wippte und stampfte das gesamte Publikum im Freiraum so begeistert mit, dass der Boden vibrierte. „Harti“ Bauch sprach von der JJ Blues Band als „Eine große Familie“. Nach der dritten Zugabe bedankte sich das Aichacher Publikum mit einem gemeinsamen spontanen „Happy Birthday to you Blues Band“ und stehenden Ovationen. Ein sichtlich gerührter „Brugi“ Weber stimmte daraufhin zum großen Abschluss „Sweet Home Chicago“ aus dem Film „The Blues Brothers“ und beendete so einen musikalischen Abend der besonderen Art.

Lesen Sie dazu auch das Bandporträt: J. J. Bluesband wird 30

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