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Aichach

14.12.2020

Faustschlag im Aichacher Freibad hat Folgen vor Gericht

Ein Vorfall im Aichacher Freibad im Sommer 2019 führte zu einer Verhandlung vor dem Aichacher Jugendgericht.
Bild: Marlene Weyerer (Archivbild)

Plus Wegen einer Auseinandersetzung im Sommer 2019 im Aichacher Freibad muss sich ein Jugendlicher vor Gericht verantworten. So reagiert die Jugendrichterin.

Zuerst beleidigten sich Jugendliche im Aichacher Freibad gegenseitig. Dann bepöbelten sie sich und schließlich wurde einer unter Wasser getaucht. Sein Cousin, der ihm helfen wollte, bekam eine Faust ins Gesicht. Einer der im August vergangenen Jahres 13 bis 15 Jahre alten Jugendlichen mussten sich wegen Körperverletzung in einer nicht öffentlichen Sitzung vor der Jugendrichterin am Amtsgericht Aichach verantworten, wie Pressesprecher Johannes Jahrbeck auf Nachfrage der Redaktion mitteilte.

Ein Jugendlicher greift ein, als sein Cousin im Freibad getaucht wird

Mit wechselseitigen Beleidigungen begann ein Disput unter Jugendlichen. Das Ganze eskalierte, als einer von ihnen einen anderen unter Wasser tauchte. Der Cousin des Getauchten wollte diesem helfen und tauchte seinerseits den „Angreifer“ mehrmals unter. Daraufhin mischte sich der Angeklagte ein und schlug dem Cousin zweimal mit der Faust ins Gesicht.

Laut dem Pressesprecher bezog später auch der Angeklagte in dem Zusammenhang wohl noch einige Schläge. „Ernsthaft verletzt wurde bei der ganzen Geschichte niemand“, so Jahrbeck.

Der Angeklagte hat sich nach dem Vorfall im Freibad entschuldigt

Im Rahmen eines Täter-Opfer-Ausgleichs hatte sich der Angeklagte schriftlich bei dem Cousin entschuldigt. Jugendrichterin Eva-Maria Grosse stellte das Verfahren daraufhin vorläufig ein.

Als Auflage bekam der Angeklagte, drei bis fünf Gespräche mit einem Sozialarbeiter zum Thema Konfliktbewältigung zu führen. Erledigt er das in einem bestimmten Zeitraum, wird das Verfahren endgültig eingestellt.

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